anordnen
Eine offizielle Anweisung oder einen Befehl erteilen, der befolgt werden muss.
Die Schulleitung hat angeordnet, dass während der Prüfung alle Handys ausgeschaltet sein müssen.

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Eine offizielle Anweisung oder einen Befehl erteilen, der befolgt werden muss.
Die Schulleitung hat angeordnet, dass während der Prüfung alle Handys ausgeschaltet sein müssen.

„Anordnen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an“ trennt sich im Hauptsatz ab und steht am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Richter ordnet eine Untersuchung an.
Das Verb „anordnen“ ist eng mit dem Verb „ordnen“ (etwas in Ordnung bringen) und dem Nomen „die Ordnung“ verwandt. Diese Verbindung hilft, die Grundbedeutung von Struktur und Organisation zu verstehen.
Bitte ordne deine Bücher im Regal.
In der Bedeutung „befehlen“ ist „anordnen“ ein formelles, offizielles Wort. Der Befehl kann als Akkusativobjekt, als „dass“-Satz oder als Infinitivkonstruktion mit „zu“ formuliert werden.
Die Regierung ordnete neue Sicherheitsmaßnahmen an.
Wenn „anordnen“ „arrangieren“ bedeutet, bezieht es sich meist auf das Sortieren oder Platzieren von mehreren konkreten Objekten. Typische Objekte sind Bilder, Möbel, Bücher oder Daten in einer Tabelle.
Sie ordnete die Stühle in einem Kreis an.
„verpflichten“ und „anordnen“ können beide ausdrücken, dass jemand etwas tun muss. „anordnen“ bedeutet, dass eine Stelle oder Person eine offizielle Anweisung gibt. „verpflichten“ betont stärker die Pflicht, die für jemanden entsteht, oft durch Gesetz, Vertrag oder eine Regel. Man kann also eine Maßnahme anordnen und dadurch Personen zu etwas verpflichten. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide in offiziellen Situationen vorkommen. Praktisch gesagt: „anordnen“ beschreibt den Befehl, „verpflichten“ beschreibt die bindende Pflicht für die Person.

Nach dem Unfall ordnete die Polizei eine Sperrung der Straße an.
Das Gesetz verpflichtet Autofahrer zum Anlegen des Sicherheitsgurts.