
sich etwas ausborgen
Etwas vorübergehend von jemandem nehmen und später zurückgeben; sich etwas leihen. Das Wort ist besonders in Österreich und Süddeutschland gebräuchlich.
Kann ich mir dein Fahrrad ausborgen?
ausborgen – borgte aus – hat ausgeborgt
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Etwas vorübergehend von jemandem nehmen und später zurückgeben; sich etwas leihen. Das Wort ist besonders in Österreich und Süddeutschland gebräuchlich.
Kann ich mir dein Fahrrad ausborgen?

Jemandem etwas vorübergehend geben, damit die Person es später zurückgibt; jemandem etwas leihen. Diese Verwendung ist besonders in Österreich und Süddeutschland gebräuchlich.
Ich borge dir mein Fahrrad gerne aus.
| ich | borge aus |
|---|---|
| du | borgst aus |
| er/sie/es | borgt aus |
| wir | borgen aus |
| ihr | borgt aus |
| sie | borgen aus |
| ich | borgte aus |
|---|---|
| du | borgtest aus |
| er/sie/es | borgte aus |
| wir | borgten aus |
| ihr | borgtet aus |
| sie | borgten aus |
| ich | habe ausgeborgt |
|---|---|
| du | hast ausgeborgt |
| er/sie/es | hat ausgeborgt |
| wir | haben ausgeborgt |
| ihr | habt ausgeborgt |
| sie | haben ausgeborgt |
| du | borg aus! borge aus! |
|---|---|
| ihr | borgt aus! |
| Sie | borgen Sie aus! |
| ich | hatte ausgeborgt |
|---|---|
| du | hattest ausgeborgt |
| er/sie/es | hatte ausgeborgt |
| wir | hatten ausgeborgt |
| ihr | hattet ausgeborgt |
| sie | hatten ausgeborgt |
| ich | werde ausborgen |
|---|---|
| du | wirst ausborgen |
| er/sie/es | wird ausborgen |
| wir | werden ausborgen |
| ihr | werdet ausborgen |
| sie | werden ausborgen |
| ich | borge aus |
|---|---|
| du | borgest aus |
| er/sie/es | borge aus |
| wir | borgen aus |
| ihr | borget aus |
| sie | borgen aus |
Für die indirekte Rede.
| ich | borgte aus |
|---|---|
| du | borgtest aus |
| er/sie/es | borgte aus |
| wir | borgten aus |
| ihr | borgtet aus |
| sie | borgten aus |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | ausborgen |
|---|---|
| mit zu | auszuborgen |
| Partizip I | ausborgend |
| Partizip II | ausgeborgt |
„Ausborgen“ besteht aus „aus“ und „borgen“ und ist trennbar. Im einfachen Hauptsatz steht „aus“ am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen. Beim Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen den beiden Teilen.
Ich borge mir für den Umzug einen Transporter aus.
Sie weiß, dass ich mir für den Umzug einen Transporter ausborge.
Ich habe vor, mir für den Umzug einen Transporter auszuborgen.
Bei „sich etwas ausborgen“ steht das Reflexivpronomen im Dativ, die Sache im Akkusativ. Mit „von“ plus Dativ kannst du zusätzlich angeben, wem die Sache gehört.
Ich habe mir einen Koffer von meiner Schwester ausgeborgt.
Bei „jemandem etwas ausborgen“ steht die Person, die die Sache bekommt, im Dativ und die Sache im Akkusativ. Das Subjekt bezeichnet die Person, die die Sache zur Verfügung stellt.
Meine Nachbarin hat mir ihren großen Kochtopf ausgeborgt.
„Sich etwas leihen“ und „sich etwas ausborgen“ bedeuten beide, etwas vorübergehend zu nehmen und später zurückzugeben. „Leihen“ ist überall neutral verwendbar. „Ausborgen“ ist regional geprägt und besonders in Österreich und Süddeutschland gebräuchlich.

Ich habe mir für den Umzug einen Wagen von meiner Schwester ausgeborgt.
Ich habe mir für den Umzug einen Wagen von meiner Schwester geliehen.