
bedrohen
Jemanden durch die Androhung von Gewalt oder anderen negativen Konsequenzen einschüchtern oder zu etwas zwingen wollen.
Der Täter hat den Kassierer mit einer Waffe bedroht.
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Jemanden durch die Androhung von Gewalt oder anderen negativen Konsequenzen einschüchtern oder zu etwas zwingen wollen.
Der Täter hat den Kassierer mit einer Waffe bedroht.

Eine ernsthafte Gefahr für die Existenz oder den Fortbestand von etwas darstellen.
Der Klimawandel bedroht viele Tierarten und Ökosysteme.
„Bedrohen“ ist ein untrennbares Verb, das mit der Vorsilbe „be-“ gebildet wird. Diese Vorsilbe macht das Verb transitiv, es braucht also immer ein Akkusativobjekt: Man bedroht jemanden oder etwas.
Die Flut bedroht die gesamte Küstenregion.
Wenn man angeben will, womit jemand bedroht wird, verwendet man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Das Muster lautet: Jemand bedroht jemanden (Akkusativ) mit etwas (Dativ).
Der Erpresser bedrohte die Familie mit der Veröffentlichung der Fotos.
In dieser übertragenen Bedeutung ist das Subjekt oft eine abstrakte Gefahr. Typische Subjekte sind der Klimawandel, eine Krankheit, die Arbeitslosigkeit oder eine wirtschaftliche Krise.
Die zunehmende Trockenheit bedroht die Ernte der Bauern.
Drohen beschreibt das Ankündigen einer negativen Konsequenz und nennt die betroffene Person meist im Dativ. Bedrohen richtet sich mit einem Akkusativobjekt auf die eingeschüchterte Person und kann auch ohne ausgesprochene Drohung verwendet werden. Bei einer mündlichen Drohung können beide Verben passen.

Der Täter bedrohte die Zeugin mit Gewalt, damit sie schwieg.
Der Täter drohte der Zeugin mit Gewalt, damit sie schwieg.