
bescheinigen
Jemandem etwas schriftlich und oft offiziell bestätigen oder attestieren.
Der Arzt bescheinigte ihm eine einwöchige Arbeitsunfähigkeit.
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Jemandem etwas schriftlich und oft offiziell bestätigen oder attestieren.
Der Arzt bescheinigte ihm eine einwöchige Arbeitsunfähigkeit.

Jemandem eine bestimmte Eigenschaft oder ein bestimmtes Verhalten zuschreiben, oft mit einer wertenden Konnotation.
Die Kritiker bescheinigten dem Film mangelnde Originalität.
„Bescheinigen“ ist ein untrennbares Verb, da es mit der Vorsilbe „be-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm verbunden.
Ich lasse mir die Teilnahme am Kurs bescheinigen.
Dieses Verb erfordert eine feste Satzstruktur: Die Person, die die Bestätigung erhält, steht im Dativ, und die Sache, die bestätigt wird, steht im Akkusativ. Das Muster lautet: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) bescheinigen.
Der Professor bescheinigte der Studentin (Dativ) gute Leistungen (Akkusativ).
Wenn das Objekt ein offizieller Fakt ist (z.B. „Teilnahme“, „Arbeitsunfähigkeit“), bedeutet das Verb „schriftlich bestätigen“. Wenn das Objekt eine abstrakte Eigenschaft ist (z.B. „Talent“, „Faulheit“), bedeutet es „zuschreiben“.
Der Trainer bescheinigte ihm großes Talent.
In der Bedeutung „bestätigen“ wird „bescheinigen“ fast immer in einem formellen oder offiziellen Kontext verwendet. Es geht darum, einen Nachweis zu erbringen.
Bitte lassen Sie sich den Erhalt des Pakets schriftlich bescheinigen.
Bestätigen bedeutet allgemein, die Richtigkeit einer Information offiziell festzuhalten. Bescheinigen ist spezieller: Eine autorisierte Stelle bestätigt jemandem einen Sachverhalt meist schriftlich. Für eine allgemeine Zusicherung passt bestätigen, für ein formelles Dokument eher bescheinigen.

Die Ärztin bescheinigte dem Patienten schriftlich, dass er gesund ist.
Die Ärztin bestätigte dem Patienten mündlich, dass er gesund ist.