
bestechen
Jemandem Geld oder andere Vorteile anbieten, um ihn zu einer unrechtmäßigen oder unehrlichen Handlung zu bewegen.
Er versuchte, den Beamten mit 100 Euro zu bestechen.
Loading your saved state.

Jemandem Geld oder andere Vorteile anbieten, um ihn zu einer unrechtmäßigen oder unehrlichen Handlung zu bewegen.
Er versuchte, den Beamten mit 100 Euro zu bestechen.

Jemanden durch besondere positive Eigenschaften wie Charme, Eleganz, Intelligenz oder Qualität stark beeindrucken und für sich gewinnen.
Das Design des neuen Autos besticht durch seine schlichte Eleganz.
Das Verb „bestechen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „stechen“ verbunden und wird nicht abgetrennt.
Man wirft ihm vor, dass er den Zeugen bestochen hat.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Geht es um eine illegale Handlung mit Geld oder Vorteilen, ist die negative Bedeutung (bestechen) gemeint. Geht es um positive Eigenschaften und die Präposition „durch“, ist die positive Bedeutung (beeindrucken) gemeint.
Der Politiker bestreitet, den Journalisten bestochen zu haben.
In der Bedeutung „jemanden bestechen“ steht die Person, die bestochen wird, immer im Akkusativ. Der Vorteil, mit dem bestochen wird, wird oft mit der Präposition „mit“ eingeleitet.
Der Angeklagte hat versucht, den Richter mit einer hohen Geldsumme zu bestechen.
In der positiven Bedeutung wird „bestechen“ fast immer mit der Präposition „durch“ verwendet, gefolgt von der Eigenschaft, die beeindruckt. Die Sache oder Person, die beeindruckt, ist das Subjekt des Satzes.
Die Sängerin besticht durch ihre einzigartige Stimme.
Kaufen und bestechen können beide das Beeinflussen einer Person durch Geld oder andere Vorteile bezeichnen. Bestechen benennt den konkreten Vorgang direkt. Kaufen hebt stärker hervor, dass die Person käuflich ist und sich für die gewünschte Handlung gewinnen lässt.

Der Unternehmer bestach den Beamten mit einem teuren Geschenk.
Der Unternehmer kaufte den Beamten mit einem teuren Geschenk.