verunsichern
Jemanden unsicher, zweifelnd oder ängstlich machen.
Lass dich von den negativen Kommentaren nicht verunsichern.

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Jemanden unsicher, zweifelnd oder ängstlich machen.
Lass dich von den negativen Kommentaren nicht verunsichern.

Das Verb leitet sich vom Adjektiv „unsicher“ ab. Die Vorsilbe „ver-“ bewirkt hier eine Zustandsänderung, ähnlich wie bei „verbessern“ (besser machen). „Verunsichern“ bedeutet also wörtlich „unsicher machen“.
Seine kritische Frage hat mich kurz verunsichert.
„Verunsichern“ ist ein untrennbares Verb, da es mit „ver-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verb verbunden.
Er verunsichert die Mannschaft mit seinen ständigen Zweifeln.
Dieses Verb ist transitiv und braucht immer ein Akkusativobjekt. Man verunsichert immer „jemanden“ oder „etwas“.
Die widersprüchlichen Nachrichten verunsichern die Bevölkerung.
Eine sehr häufige Konstruktion ist „sich verunsichern lassen“. Sie drückt aus, dass man es zulässt, von äußeren Einflüssen unsicher gemacht zu werden.
Lass dich von seiner Meinung nicht verunsichern und triff deine eigene Entscheidung.
„verwirren“ und „verunsichern“ beschreiben beide, dass jemand nicht mehr ganz sicher ist. „verwirren“ meint vor allem, dass Informationen oder Situationen den Kopf durcheinanderbringen. Man versteht etwas nicht mehr klar. „verunsichern“ meint stärker das Gefühl: Jemand beginnt zu zweifeln, wird ängstlich oder verliert Selbstvertrauen. Die Wörter können verwechselt werden, weil Verwirrung oft auch Unsicherheit auslöst. Als Orientierung: Bei komplizierten Erklärungen oder vielen Informationen passt „verwirren“. Bei Kritik, Zweifel oder Angst passt „verunsichern“ besser.

Nach dem Gespräch mit dem Chef ist Nele verunsichert und zweifelt an ihrer Arbeit.
Die langen Erklärungen im Formular verwirren viele Bewerber.