der Ausdruck
Ein Wort, eine Wendung oder eine bestimmte Art, etwas sprachlich zu formulieren.
„Jemandem die Daumen drücken“ ist ein gebräuchlicher deutscher Ausdruck.

Ausdruck
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Ein Wort, eine Wendung oder eine bestimmte Art, etwas sprachlich zu formulieren.
„Jemandem die Daumen drücken“ ist ein gebräuchlicher deutscher Ausdruck.

„Der Ausdruck“ leitet sich vom trennbaren Verb „ausdrücken“ ab. Die Grundidee ist, dass etwas Inneres (ein Gedanke, ein Gefühl) nach außen „gedrückt“ und somit sichtbar oder hörbar wird.
Er konnte seine Gedanken nur schwer in einen klaren Ausdruck fassen.
Die Wendung „etwas zum Ausdruck bringen“ ist eine formelle Art zu sagen, dass man etwas zeigt oder äußert. Sie wird mit dem Verb „bringen“ und einem Akkusativobjekt gebildet.
Mit diesem Brief möchte ich meine tiefe Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.
Wenn von einem „Ausdruck“ im Zusammenhang mit Personen und Gefühlen die Rede ist, ist meist die Mimik gemeint. Oft wird dies durch Formulierungen wie „ein Ausdruck im Gesicht“ oder Adjektive wie „traurig“ oder „glücklich“ verdeutlicht.
Sein überraschter Ausdruck zeigte, dass er nichts davon wusste.
Im Büro- oder Unialltag bedeutet „ein Ausdruck“ meist ein auf Papier gedrucktes Dokument. Typische Verben in diesem Zusammenhang sind „machen“, „drucken“ oder „brauchen“.
Bring bitte einen Ausdruck der Präsentation zur Besprechung mit.
In einer abstrakten, oft formellen Bedeutung steht „Ausdruck“ häufig mit „von“ + Dativ oder einem Genitiv. Es beschreibt dann die Manifestation von etwas, z.B. „ein Ausdruck des Mitgefühls“ oder „der Ausdruck seines Talents“.
Die Demonstration war ein Ausdruck des öffentlichen Protests.
Wenn es um Sprache, Wörter oder Grammatik geht, bezeichnet „Ausdruck“ eine Formulierung oder eine Wendung. Adjektive wie „fest“, „idiomatisch“ oder „veraltet“ weisen auf diese Bedeutung hin.
„Den Nagel auf den Kopf treffen“ ist ein idiomatischer Ausdruck.
„das Wort“ und „der Ausdruck“ können beide etwas Sprachliches meinen. „Wort“ meint meistens eine einzelne sprachliche Einheit, zum Beispiel „Haus“ oder „gehen“. „Ausdruck“ ist etwas weiter: Das kann ein einzelnes Wort sein, aber auch eine feste Wendung oder eine bestimmte Formulierung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Ausdruck manchmal nur aus einem Wort besteht. Wenn du aber über ein einzelnes Element der Sprache sprichst, passt „Wort“ oft besser. Wenn es um die passende Formulierung oder eine Redewendung geht, ist „Ausdruck“ natürlicher.

Der Ausdruck klingt höflicher, wenn man ihn in einer E-Mail benutzt.
Im Bus erklärt mir meine Kollegin ein deutsches Wort.