dürftig
In Menge, Qualität oder Umfang unzureichend, spärlich oder armselig. Es beschreibt etwas, das den Anforderungen oder Erwartungen nicht genügt.
Die Beweislage für seine Schuld war äußerst dürftig.

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In Menge, Qualität oder Umfang unzureichend, spärlich oder armselig. Es beschreibt etwas, das den Anforderungen oder Erwartungen nicht genügt.
Die Beweislage für seine Schuld war äußerst dürftig.

„Dürftig“ ist mit Wörtern wie „Bedarf“ oder „bedürfen“ (brauchen) verwandt. Es beschreibt etwas, das einen Bedarf oder eine Anforderung nicht erfüllt.
Die Beleuchtung im Zimmer war für die Arbeit am Schreibtisch zu dürftig.
In seiner Hauptbedeutung beschreibt „dürftig“ oft abstrakte Dinge, denen es an Inhalt oder Qualität fehlt. Typisch sind „dürftige Informationen“, „eine dürftige Ausrede“ oder „ein dürftiges Ergebnis“.
Die Begründung für die Absage war sehr dürftig.
Die Bedeutung „spärlich bekleidet“ ist heute selten und klingt altmodisch. Man findet sie eher in älterer Literatur als in der Alltagssprache.
Im historischen Film waren die Bauern nur dürftig gekleidet.
„knapp“ und „dürftig“ können beide ausdrücken, dass etwas wenig oder nicht sehr umfangreich ist. Der wichtige Unterschied liegt in der Bewertung. „knapp“ kann neutral sein: Es gibt wenig Zeit, wenig Geld oder eine kurze Antwort. „dürftig“ klingt deutlich negativer und meint, dass etwas nicht genügt oder zu schlecht ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit „wenig“ zu tun haben. Wenn du nur sagen willst, dass etwas wenig ist, passt oft „knapp“. Wenn du sagen willst, dass es enttäuschend oder unzureichend ist, passt „dürftig“ besser.

Die Informationen auf der Webseite waren so dürftig, dass wir noch einmal anrufen mussten.
Für den Kurs hat sie nur eine knappe Zusammenfassung geschrieben.