
karg
Spärlich, unfruchtbar und wenig ertragreich. Wird oft zur Beschreibung von Landschaften, Böden oder Vegetation verwendet.
Auf dem kargen Boden der Bergregion wachsen nur wenige robuste Pflanzen.
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Spärlich, unfruchtbar und wenig ertragreich. Wird oft zur Beschreibung von Landschaften, Böden oder Vegetation verwendet.
Auf dem kargen Boden der Bergregion wachsen nur wenige robuste Pflanzen.

Sehr einfach, dürftig und auf das Nötigste beschränkt. Bezieht sich oft auf Mahlzeiten, Einrichtung oder Lebensbedingungen.
Die Einrichtung seiner ersten Wohnung war äußerst karg.

Wortkarg; sparsam mit Worten und Auskünften. Beschreibt eine Person, die nicht viel redet.
Der alte Fischer war ein karger Mann, der lieber schwieg als sprach.
Die genaue Bedeutung von „karg“ hängt vom Nomen ab. Bei Landschaften bedeutet es „unfruchtbar“, bei Mahlzeiten „dürftig“ und bei Menschen „wortkarg“.
Die karge Landschaft der Wüste hat ihre eigene Schönheit.
In Bezug auf Landschaften wird „karg“ oft mit „Boden“, „Vegetation“ oder „Natur“ kombiniert.
Trotz der kargen Natur gibt es hier eine vielfältige Tierwelt.
Wenn es um Lebensumstände geht, findet man „karg“ oft in Verbindungen wie „ein karges Mahl“, „eine karge Einrichtung“ oder „ein karges Leben führen“.
Die Familie musste lange Zeit ein sehr karges Leben führen.
In der Bedeutung „wortkarg“ kann das Adjektiv sowohl eine Person („ein karger Mann“) als auch deren Äußerungen („karge Worte“, „eine karge Antwort“) beschreiben.
Auf meine Frage erhielt ich nur eine karge Antwort.
Mager und karg können beide einen geringen Ertrag oder eine wenig ergiebige Umgebung beschreiben. Mager hebt eher die geringe Ausbeute oder Substanz hervor, während karg allgemeine Unfruchtbarkeit und Dürftigkeit betont. Für das Ergebnis einer Ernte passt mager, für einen wenig ertragreichen Boden besonders karg.

Auf dem kargen Boden wächst wegen der Trockenheit nur wenig.
Die Ernte auf diesem Feld war wegen des schlechten Wetters mager.