egal
Gleichgültig oder unwichtig; ohne Belang sein. Wird meist prädikativ verwendet.
Mir ist egal, ob wir ins Kino oder ins Theater gehen.

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Gleichgültig oder unwichtig; ohne Belang sein. Wird meist prädikativ verwendet.
Mir ist egal, ob wir ins Kino oder ins Theater gehen.

Das Wort „egal“ wird fast nur prädikativ (z.B. „Das ist egal“) oder adverbial verwendet. Es wird nicht wie ein normales Adjektiv vor einem Nomen dekliniert.
Die Farbe ist mir egal.
Um auszudrücken, wem etwas gleichgültig ist, wird die Konstruktion „jemandem egal sein“ verwendet. Die Person, die die Gleichgültigkeit empfindet, steht im Dativ.
Ihm ist es völlig egal, was andere über ihn denken.
In der Kombination „egal, ob/was/wer…“ leitet „egal“ einen Nebensatz ein. Der Hauptsatz, der danach folgt, beginnt in der Regel mit dem Subjekt (normale Wortstellung).
Egal, wie das Wetter wird, wir gehen spazieren.
Als alleinstehende Antwort ist „Egal!“ eine sehr gebräuchliche, umgangssprachliche Art, um auf eine Frage zu antworten und auszudrücken, dass man keine Präferenz hat.
„Was möchtest du essen?“ – „Egal, ich habe auf alles Appetit.“
„gleich“ und „egal“ können beide bedeuten, dass etwas nicht wichtig ist. Man sagt zum Beispiel „Das ist mir gleich“ oder „Das ist mir egal“. „egal“ ist im Alltag sehr häufig und klingt direkt. „gleich“ in dieser Bedeutung klingt etwas ruhiger oder weniger umgangssprachlich, wird aber nur in festen Formen wie „mir gleich“ benutzt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil sie in diesem Sinn fast gleich sind. Wichtig ist: „gleich“ hat auch andere Bedeutungen, zum Beispiel „sofort“ oder „identisch“. „egal“ benutzt man eher, wenn man keine Vorliebe hat oder etwas unwichtig findet.

Mir ist egal, welchen Film wir heute Abend sehen.
Ob wir am Samstag oder am Sonntag fahren, ist mir gleich.