
egal
Gleichgültig oder unwichtig; ohne Belang sein. Wird meist prädikativ verwendet.
Mir ist egal, ob wir ins Kino oder ins Theater gehen.
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Gleichgültig oder unwichtig; ohne Belang sein. Wird meist prädikativ verwendet.
Mir ist egal, ob wir ins Kino oder ins Theater gehen.

Leitet einen Nebensatz ein und bedeutet 'unabhängig davon, ob/was/wie...'.
Egal, was passiert, ich werde immer zu dir halten.

Eine umgangssprachliche Antwort, um auszudrücken, dass einem etwas gleichgültig ist oder man keine Präferenz hat.
„Möchtest du Tee oder Kaffee?“ – „Egal, ich trinke beides gern.“
Das Wort „egal“ wird fast nur prädikativ (z.B. „Das ist egal“) oder adverbial verwendet. Es wird nicht wie ein normales Adjektiv vor einem Nomen dekliniert.
Die Farbe ist mir egal.
Um auszudrücken, wem etwas gleichgültig ist, wird die Konstruktion „jemandem egal sein“ verwendet. Die Person, die die Gleichgültigkeit empfindet, steht im Dativ.
Ihm ist es völlig egal, was andere über ihn denken.
In der Kombination „egal, ob/was/wer…“ leitet „egal“ einen Nebensatz ein. Der Hauptsatz, der danach folgt, beginnt in der Regel mit dem Subjekt (normale Wortstellung).
Egal, wie das Wetter wird, wir gehen spazieren.
Als alleinstehende Antwort ist „Egal!“ eine sehr gebräuchliche, umgangssprachliche Art, um auf eine Frage zu antworten und auszudrücken, dass man keine Präferenz hat.
„Was möchtest du essen?“ – „Egal, ich habe auf alles Appetit.“
Beide Wörter können ausdrücken, dass etwas für eine Person unwichtig ist oder keine Rolle spielt. Gleich steht in dieser Bedeutung typischerweise mit einer Person im Dativ und wirkt etwas markierter, während egal allgemeiner und üblicher ist. Verwende gleich in der festen Wendung „jemandem gleich sein“, sonst meist egal.

Welchen Platz wir bekommen, ist mir egal.
Welchen Platz wir bekommen, ist mir gleich.