eilen
Sich schnell bewegen oder fortbewegen, weil man es eilig hat; hetzen oder hasten.
Ich muss jetzt nach Hause eilen, weil ich noch einen Termin habe.

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Sich schnell bewegen oder fortbewegen, weil man es eilig hat; hetzen oder hasten.
Ich muss jetzt nach Hause eilen, weil ich noch einen Termin habe.

Das Verb „eilen“ gehört zur Wortfamilie um „die Eile“, was „große Hast“ oder „Dringlichkeit“ bedeutet. Wer eilt, ist also in Eile.
In großer Eile rannte er zum Bahnhof.
Steht eine Person oder ein Fahrzeug als Subjekt, bedeutet „eilen“ sich schnell bewegen. Steht „es“ als Subjekt, bedeutet es meist, dass etwas dringend ist.
Die Sanitäter eilten zum Unfallort.
Wenn „eilen“ eine Bewegung zu einem Ziel beschreibt, wird das Perfekt mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Ohne klares Ziel ist auch „haben“ möglich, aber seltener.
Er ist nach der Arbeit direkt nach Hause geeilt.
Die unpersönliche Form „es eilt“ ist eine sehr gebräuchliche feste Wendung. Sie wird verwendet, um auszudrücken, dass eine Situation dringend ist und schnelles Handeln erfordert.
Schick mir die Dokumente so schnell wie möglich, es eilt wirklich sehr.
„rennen“ und „eilen“ können beide bedeuten, dass jemand schnell irgendwohin möchte. „rennen“ beschreibt aber stärker die körperliche Bewegung: Man läuft wirklich sehr schnell. „eilen“ betont eher, dass man es eilig hat; man kann dabei schnell gehen, fahren oder sich allgemein beeilen. Außerdem sagt man oft „Es eilt“, wenn etwas dringend ist. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide mit Zeitdruck zu tun haben. Als Orientierung: Wenn jemand schnell zu Fuß läuft, passt „rennen“. Wenn die Dringlichkeit wichtiger ist, passt „eilen“ besser.

Der Arzt eilt zum nächsten Patienten, weil der Fall dringend ist.
Nach dem Klingeln rannte Max schnell zum Bahnsteig.