entgehen
Etwas nicht bemerken, übersehen oder nicht mitbekommen. Es wird oft mit einem Dativobjekt verwendet, das die Person bezeichnet, die etwas nicht bemerkt.
Mir ist völlig entgangen, dass heute dein Geburtstag ist.

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Etwas nicht bemerken, übersehen oder nicht mitbekommen. Es wird oft mit einem Dativobjekt verwendet, das die Person bezeichnet, die etwas nicht bemerkt.
Mir ist völlig entgangen, dass heute dein Geburtstag ist.

„Entgehen“ ist ein untrennbares Verb, da es mit der Vorsilbe „ent-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Konjugationen und Satzformen mit dem Verb verbunden.
Leider ist mir diese Information entgangen.
Das Verb „entgehen“ wird immer mit dem Dativ verwendet. Die Person, die etwas nicht bemerkt oder einer Sache entkommt, steht im Dativ.
Dem aufmerksamen Detektiv entging kein Detail.
Wenn man etwas nicht bemerkt, wird oft die unpersönliche Struktur „Es ist [Dativ] entgangen, dass ...“ verwendet. Das, was man nicht bemerkt hat, folgt in einem Nebensatz.
Es ist mir entgangen, dass du eine neue Frisur hast.
Die Wendung „sich etwas entgehen lassen“ ist reflexiv. Die Person steht im Dativ (sich), und die verpasste Gelegenheit im Akkusativ (etwas).
Die Party war großartig, du hast dir wirklich etwas entgehen lassen!
„nutzen“ und „sich etwas entgehen lassen“ stehen hier im Gegensatz. Wenn man eine Gelegenheit nutzt, nimmt man sie aktiv wahr und macht etwas daraus. Wenn man sich eine Gelegenheit entgehen lässt, verpasst man sie oder nimmt nicht daran teil, obwohl sie gut oder interessant wäre. Besonders bei Angeboten, Chancen oder schönen Erlebnissen ist der Unterschied klar: nutzen heißt teilnehmen oder handeln, sich entgehen lassen heißt verzichten oder verpassen.

Morgen lassen wir uns das Konzert im Park nicht entgehen.
Nach dem Gespräch nutzt Anna das Angebot und meldet sich für den Kurs an.