
entgehen
Etwas nicht bemerken, übersehen oder nicht mitbekommen. Es wird oft mit einem Dativobjekt verwendet, das die Person bezeichnet, die etwas nicht bemerkt.
Mir ist völlig entgangen, dass heute dein Geburtstag ist.
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Etwas nicht bemerken, übersehen oder nicht mitbekommen. Es wird oft mit einem Dativobjekt verwendet, das die Person bezeichnet, die etwas nicht bemerkt.
Mir ist völlig entgangen, dass heute dein Geburtstag ist.

Einer unangenehmen Situation, einer Gefahr oder einer Strafe erfolgreich ausweichen oder entkommen.
Der Täter konnte der Polizei nur knapp entgehen.

Eine gute Gelegenheit oder ein schönes Erlebnis verpassen; an etwas Positivem nicht teilnehmen.
Dieses Konzert solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.
„Entgehen“ ist ein untrennbares Verb, da es mit der Vorsilbe „ent-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Konjugationen und Satzformen mit dem Verb verbunden.
Leider ist mir diese Information entgangen.
Das Verb „entgehen“ wird immer mit dem Dativ verwendet. Die Person, die etwas nicht bemerkt oder einer Sache entkommt, steht im Dativ.
Dem aufmerksamen Detektiv entging kein Detail.
Wenn man etwas nicht bemerkt, wird oft die unpersönliche Struktur „Es ist [Dativ] entgangen, dass ...“ verwendet. Das, was man nicht bemerkt hat, folgt in einem Nebensatz.
Es ist mir entgangen, dass du eine neue Frisur hast.
Die Wendung „sich etwas entgehen lassen“ ist reflexiv. Die Person steht im Dativ (sich), und die verpasste Gelegenheit im Akkusativ (etwas).
Die Party war großartig, du hast dir wirklich etwas entgehen lassen!
Beide Verben können ausdrücken, dass jemand einer Gefahr ausweicht. Etwas umgehen betont den aktiven Weg darum herum, meist mit einem Akkusativ. Einer Gefahr entgehen beschreibt dagegen, dass man von ihr nicht getroffen wird oder ihr entkommt, mit einem Dativ.

Sie entgeht der Gefahr, weil sie rechtzeitig einen anderen Weg durch den Wald nimmt.
Sie umgeht die Gefahr, indem sie einen anderen Weg durch den Wald nimmt.