die Fürsorge
Die liebevolle und verantwortungsbewusste Sorge um das Wohlergehen einer anderen Person, insbesondere von Kindern, Kranken oder älteren Menschen.
Die Mutter kümmert sich mit großer Fürsorge um ihr krankes Kind.

Fürsorge
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Die liebevolle und verantwortungsbewusste Sorge um das Wohlergehen einer anderen Person, insbesondere von Kindern, Kranken oder älteren Menschen.
Die Mutter kümmert sich mit großer Fürsorge um ihr krankes Kind.

„Fürsorge“ setzt sich aus der Präposition „für“ und dem Nomen „Sorge“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich die Sorge, die man „für“ eine andere Person hat.
Er übernahm die Fürsorge für seine alten Eltern.
Zur Wortfamilie gehören das Verb „fürsorgen für“ (sich um jemanden kümmern) und das Adjektiv „fürsorglich“ (liebevoll und sorgend).
Sie ist eine sehr fürsorgliche Person.
Wenn man ausdrücken möchte, auf wen sich die Fürsorge bezieht, verwendet man die Präposition „für“ mit dem Akkusativ.
Die Fürsorge für die Kinder steht an erster Stelle.
In der Bedeutung „staatliche Hilfe“ ist „Fürsorge“ ein eher veralteter, behördlicher Begriff. Man findet ihn heute vor allem in historischen oder amtlichen Texten.
In dem Roman aus den 1950er Jahren lebte die Familie von der Fürsorge.
„Unterstützung“ und „Fürsorge“ können beide bedeuten, dass jemand Hilfe bekommt. „Unterstützung“ betont die Hilfe selbst, zum Beispiel bei einer Aufgabe, mit Geld oder durch gute Worte. „Fürsorge“ klingt persönlicher und meint, dass man sich verantwortungsvoll um das Wohlergehen eines Menschen kümmert, besonders bei Kindern, Kranken oder älteren Menschen. In älterem oder amtlichem Gebrauch kann „Fürsorge“ auch öffentliche Hilfe für Menschen in Not meinen. Wenn es um konkrete Hilfe geht, passt „Unterstützung“ oft besser. Wenn es um liebevolles Kümmern geht, ist „Fürsorge“ genauer.

Die alte Nachbarin braucht nach der Operation viel Fürsorge.
Du bekommst bei der Bewerbung Unterstützung von deiner Lehrerin.