
gliedern
Etwas in einzelne Abschnitte, Teile oder Gruppen einteilen, um es übersichtlicher und verständlicher zu machen.
Der Autor hat sein Buch in zehn Kapitel gegliedert.
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Etwas in einzelne Abschnitte, Teile oder Gruppen einteilen, um es übersichtlicher und verständlicher zu machen.
Der Autor hat sein Buch in zehn Kapitel gegliedert.

Aus bestimmten Teilen oder Abschnitten bestehen; in etwas unterteilt sein.
Der Vortrag gliedert sich in eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.
Das Verb „gliedern“ leitet sich vom Nomen „das Glied“ ab, was „Teil“ oder „Körperteil“ bedeutet. Etwas zu gliedern heißt also, es in logische Teile oder Abschnitte zu zerlegen.
Eine gute Gliederung hilft dem Leser, den Text zu verstehen.
Das Verb wird aktiv verwendet, wenn jemand etwas strukturiert („ich gliedere den Text“). Es wird reflexiv gebraucht, um zu beschreiben, woraus etwas besteht („der Text gliedert sich in drei Teile“).
Die Professorin gliedert ihren Vortrag in drei Abschnitte.
„Gliedern“ wird sehr häufig im akademischen und beruflichen Kontext verwendet. Man gliedert typischerweise einen Vortrag, einen Aufsatz, ein Buch oder seine Gedanken.
Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du deine Argumente gliedern.
Die reflexive Form hat eine feste Struktur: „sich gliedern in“ + Akkusativ. Diese Konstruktion beschreibt die Struktur oder den Aufbau von etwas.
Der Tag gliedert sich in Arbeit, Freizeit und Schlaf.
Teilen bezeichnet allgemein die Trennung eines Textes in Teile. Gliedern betont, dass die Abschnitte einen übersichtlichen und verständlichen Aufbau ergeben. Wenn nur die Aufteilung wichtig ist, passt teilen; bei der bewussten Struktur eines Textes passt gliedern besser.

Mara gliedert ihren langen Text in Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Mara teilt ihren langen Text in drei Teile.