herbeiführen
Verursachen, dass etwas geschieht; eine bestimmte Situation, eine Entscheidung oder ein Ereignis (oft absichtlich) bewirken.
Durch sein unvorsichtiges Handeln hat er den Unfall herbeigeführt.

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Verursachen, dass etwas geschieht; eine bestimmte Situation, eine Entscheidung oder ein Ereignis (oft absichtlich) bewirken.
Durch sein unvorsichtiges Handeln hat er den Unfall herbeigeführt.

„Herbeiführen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „herbei-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende des Satzes.
Der Redner führte durch seine Worte eine lebhafte Diskussion herbei.
Dieses Verb gehört zur gehobenen Schriftsprache und wird selten in der alltäglichen gesprochenen Sprache verwendet. Es klingt formell und wird oft in offiziellen oder schriftlichen Kontexten benutzt.
Die Verhandlungen sollen eine friedliche Lösung herbeiführen.
In seiner Hauptbedeutung „verursachen“ wird „herbeiführen“ meist mit abstrakten Nomen kombiniert. Typische Beispiele sind: eine Entscheidung, eine Lösung, eine Veränderung oder eine Einigung herbeiführen.
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„bringen“ und „herbeiführen“ können beide bedeuten, dass etwas passiert, weil jemand oder etwas eine Wirkung hat. „bringen“ ist aber viel allgemeiner und klingt im Alltag natürlicher, besonders bei Ergebnissen oder Folgen. „herbeiführen“ ist genauer, wenn eine bestimmte Situation, Entscheidung oder Veränderung bewusst verursacht wird. Es klingt formeller und passt oft zu Politik, Arbeit, Recht oder offiziellen Texten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Folge ausdrücken können. Als einfache Orientierung gilt: Im Alltag sagt man oft „etwas bringt ein Ergebnis“; wenn jemand gezielt eine Situation bewirkt, passt „herbeiführen“ besser.

Die neue Regel soll eine schnelle Lösung des Problems herbeiführen.
Das Gespräch bringt endlich mehr Klarheit in den Streit.