
herbeiführen
Verursachen, dass etwas geschieht; eine bestimmte Situation, eine Entscheidung oder ein Ereignis (oft absichtlich) bewirken.
Durch sein unvorsichtiges Handeln hat er den Unfall herbeigeführt.
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Verursachen, dass etwas geschieht; eine bestimmte Situation, eine Entscheidung oder ein Ereignis (oft absichtlich) bewirken.
Durch sein unvorsichtiges Handeln hat er den Unfall herbeigeführt.

Jemanden oder etwas an einen bestimmten Ort bringen oder führen. Diese Bedeutung ist seltener und eher formell.
Der Angeklagte wurde von zwei Justizbeamten in den Gerichtssaal herbeigeführt.
„Herbeiführen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „herbei-“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende des Satzes.
Der Redner führte durch seine Worte eine lebhafte Diskussion herbei.
Dieses Verb gehört zur gehobenen Schriftsprache und wird selten in der alltäglichen gesprochenen Sprache verwendet. Es klingt formell und wird oft in offiziellen oder schriftlichen Kontexten benutzt.
Die Verhandlungen sollen eine friedliche Lösung herbeiführen.
In seiner Hauptbedeutung „verursachen“ wird „herbeiführen“ meist mit abstrakten Nomen kombiniert. Typische Beispiele sind: eine Entscheidung, eine Lösung, eine Veränderung oder eine Einigung herbeiführen.
Die neue Chefin will große Veränderungen im Unternehmen herbeiführen.
Bringen und herbeiführen können beide das Führen einer Person an einen Ort bezeichnen. Bringen ist dafür die neutrale Alltagsform. Herbeiführen ist in dieser Bedeutung selten und formell und betont eher, dass die Person gezielt an den Ort geführt wird.

Ein Gerichtsbediensteter führt den Zeugen auf Anordnung in den Saal herbei.
Ein Mitarbeiter bringt den Zeugen in den Saal.