
bringen
Etwas oder jemanden von einem Ort zu einem anderen transportieren oder begleiten.
Kannst du mich bitte zum Bahnhof bringen?
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Etwas oder jemanden von einem Ort zu einem anderen transportieren oder begleiten.
Kannst du mich bitte zum Bahnhof bringen?

Ein bestimmtes Ergebnis, einen Zustand oder eine Folge verursachen.
Die neue Software wird hoffentlich eine Verbesserung bringen.

Jemanden überreden, veranlassen oder zwingen, eine bestimmte Handlung auszuführen.
Ich konnte ihn nicht dazu bringen, seine Meinung zu ändern.

Als natürliche Folge oder Eigenschaft mit etwas verbunden sein.
Ein Umzug in eine neue Stadt bringt immer viele Veränderungen mit sich.

Etwas in den Medien veröffentlichen, senden oder darstellen.
Die Zeitung bringt morgen einen Artikel über das Festival.

Eine unangenehme oder notwendige Aufgabe erledigen und abschließen.
Ich bin froh, wenn ich diese anstrengende Prüfung endlich hinter mich gebracht habe.

Verursachen, dass jemand etwas Wichtiges oder Angenehmes verliert.
Der ständige Baulärm hat mich um den Verstand gebracht.

Im Leben beruflichen oder gesellschaftlichen Erfolg und Anerkennung erreichen.
Trotz schwieriger Startbedingungen hat er es im Leben weit gebracht.
„Bringen“ ist ein unregelmäßiges Verb. Das Partizip II lautet „gebracht“ und das Perfekt wird immer mit „haben“ gebildet, niemals mit „sein“.
Er hat mir die Bücher gestern gebracht.
Wenn Sie ausdrücken, dass jemand oder etwas an einen Ort transportiert wird, folgt auf „bringen“ oft eine Präposition mit Akkusativ, die die Richtung angibt.
Ich bringe die Kinder in die Schule.
In der abstrakten Bedeutung „verursachen“ wird „bringen“ oft mit Nomen kombiniert, die ein Ergebnis beschreiben. Typisch sind „Glück bringen“, „Erfolg bringen“, „Probleme bringen“ oder „Veränderung bringen“.
Diese Entscheidung wird uns viele Vorteile bringen.
Die Wendung „jemanden dazu bringen, etwas zu tun“ folgt einem festen Muster: Das Objekt steht im Akkusativ, gefolgt von „dazu“ und einer Infinitivkonstruktion mit „zu“.
Wie kann ich ihn dazu bringen, mit mir zu sprechen?
In der Wendung „etwas mit sich bringen“ ist das Verb trennbar. Die Vorsilbe „mit“ steht am Satzende, während „sich“ (im Dativ) direkt hinter dem konjugierten Verb bleibt.
Der neue Job bringt viel Verantwortung mit sich.
Diese Bedeutung ist typisch für den Medienkontext. Wenn Sie „bringen“ in Verbindung mit Wörtern wie „Zeitung“, „Nachrichten“, „Fernsehen“ oder „Radio“ lesen, bedeutet es meist „veröffentlichen“ oder „senden“.
Das Fernsehen brachte gestern Abend eine Sondersendung zum Thema.
Die Redewendung „etwas hinter sich bringen“ ist eine feste Einheit. Sie wird für Aufgaben verwendet, die man als unangenehm empfindet und schnell abschließen möchte.
Ich muss heute noch den unangenehmen Anruf hinter mich bringen.
Die Struktur „jemanden um etwas bringen“ beschreibt, dass jemand einer Person etwas Wichtiges wegnimmt. Die Person steht im Akkusativ und die Sache, die sie verliert, wird mit der Präposition „um“ (+ Akkusativ) angeschlossen.
Der Lärm der Baustelle bringt mich um den Schlaf.
Die Redewendung „es zu etwas bringen“ beschreibt beruflichen oder sozialen Erfolg. „Etwas“ kann durch Adverbien wie „weit“ oder Nomen wie „Wohlstand“ präzisiert werden.
Sie hat hart gearbeitet und es als Ärztin weit gebracht.
Machen und bringen können beide ausdrücken, dass etwas einen Zustand verursacht. Machen verbindet sich dabei oft direkt mit einem Adjektiv, während bringen häufig eine Zustandsangabe wie „in Unruhe“ verwendet. Wähle machen für die Eigenschaft, bringen für den beschriebenen Zustand oder dessen Folge.

Die lange Wartezeit bringt die Kinder in Unruhe.
Die lange Wartezeit macht die Kinder ungeduldig.