
leugnen
Bestreiten, dass eine Tatsache oder ein Sachverhalt wahr ist oder existiert, oft wider besseres Wissen.
Obwohl alles gegen ihn sprach, leugnete der Angeklagte seine Beteiligung an der Tat.
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Bestreiten, dass eine Tatsache oder ein Sachverhalt wahr ist oder existiert, oft wider besseres Wissen.
Obwohl alles gegen ihn sprach, leugnete der Angeklagte seine Beteiligung an der Tat.

Eine feste Wendung, die bedeutet, dass etwas offensichtlich, unbestreitbar oder nicht zu übersehen ist.
Es lässt sich nicht leugnen, dass die Digitalisierung unsere Arbeitswelt stark verändert.
„Leugnen“ ist ein starkes Wort. Es impliziert oft, dass die Person etwas bestreitet, obwohl sie weiß, dass es wahr ist, oder obwohl die Beweise eindeutig sind.
Trotz der Videoaufnahmen leugnete er, das Geld genommen zu haben.
Das Verb „leugnen“ ist mit dem Nomen „die Lüge“ verwandt. Diese Verbindung hilft zu verstehen, dass es beim Leugnen darum geht, die Unwahrheit über eine Tatsache zu sagen.
Er leugnete die Fakten, aber seine Körpersprache verriet seine Lüge.
„Leugnen“ wird sehr oft mit einem Nebensatz mit „dass“ verwendet, um auszudrücken, welche Tatsache bestritten wird. Alternativ kann auch ein Nomen im Akkusativ folgen.
Er leugnete, dass er am Tatort gewesen war.
Die Wendung „sich nicht leugnen lassen“ hat eine feste Struktur. Das, was offensichtlich ist, steht oft in einem Nebensatz mit „dass“, der von „Es lässt sich nicht leugnen, dass...“ eingeleitet wird.
Es lässt sich nicht leugnen, dass er sehr talentiert ist.
Bestreiten und leugnen können beide eine Behauptung als unwahr zurückweisen. Bestreiten ist dabei neutraler und sagt zunächst nur, dass man die Aussage nicht akzeptiert. Leugnen wird oft verwendet, wenn jemand eine Tatsache trotz besseren Wissens zurückweist.

Obwohl sie den Fehler kannte, leugnete sie die Tatsache vor allen Kollegen.
Der Angeklagte bestritt die Behauptung des Zeugen.