löhnen
Umgangssprachlich für bezahlen, oft mit der Konnotation, dass man das Geld nur widerwillig oder für etwas Unangenehmes ausgibt.
Für das Falschparken musste ich ordentlich löhnen.

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Umgangssprachlich für bezahlen, oft mit der Konnotation, dass man das Geld nur widerwillig oder für etwas Unangenehmes ausgibt.
Für das Falschparken musste ich ordentlich löhnen.

Das Verb „löhnen“ ist eng mit dem Nomen „der Lohn“ (Gehalt, Belohnung) verwandt. Es beschreibt die Handlung, einen Lohn zu zahlen oder – umgangssprachlich – für etwas bezahlen zu müssen.
Früher löhnte der Bauer seine Arbeiter mit Naturalien.
In dieser Bedeutung wird „löhnen“ umgangssprachlich verwendet und hat eine negative Konnotation. Man benutzt es oft, wenn man widerwillig für einen Fehler, eine Strafe oder etwas Teures bezahlen muss.
Wer zu schnell fährt und geblitzt wird, muss dafür ordentlich löhnen.
Typischerweise wird „löhnen“ mit der Präposition „für“ und einem Akkusativobjekt verwendet, das den Grund für die Zahlung nennt. Oft steht es auch mit dem Adverb „ordentlich“, um eine hohe Summe zu betonen.
Für die Reparatur meines alten Autos musste ich fast 500 Euro löhnen.
Diese Bedeutung von „löhnen“ als neutrales Wort für „entlohnen“ ist veraltet. Man findet sie heute fast nur noch in historischen oder literarischen Texten.
In dem alten Roman stand, dass der König seine treuen Soldaten gut löhnte.
„bezahlen“ und „löhnen“ bedeuten beide, dass man Geld für etwas gibt. „bezahlen“ ist das normale, neutrale Wort und passt in fast allen Situationen: im Geschäft, im Restaurant oder bei einer Rechnung. „löhnen“ ist umgangssprachlich und klingt oft so, als ob man das Geld nicht gern ausgibt. Es passt eher in lockeren Gesprächen, besonders bei hohen Preisen, Strafen oder unangenehmen Kosten. In formellen Situationen sollte man besser „bezahlen“ verwenden.

Für den kaputten Spiegel musste Max am Ende selbst löhnen.
Nach dem Essen bezahlt Anna die Rechnung mit Karte.