
mieten
Gegen Bezahlung etwas für einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung überlassen bekommen, zum Beispiel eine Wohnung, ein Auto oder ein Zimmer.
Für unseren Urlaub in Italien haben wir ein kleines Ferienhaus gemietet.
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Gegen Bezahlung etwas für einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung überlassen bekommen, zum Beispiel eine Wohnung, ein Auto oder ein Zimmer.
Für unseren Urlaub in Italien haben wir ein kleines Ferienhaus gemietet.

Jemanden gegen Bezahlung für eine bestimmte, oft einmalige Dienstleistung engagieren.
Für die Party haben sie einen professionellen DJ gemietet.
Das Verb „mieten“ gehört zu einer Wortfamilie mit „die Miete“ (das Geld, das man bezahlt) und „der Mieter“ (die Person, die mietet). Wenn Sie eines dieser Wörter kennen, können Sie sich die anderen leichter merken.
Die Miete für unsere Wohnung ist diesen Monat fällig.
„Mieten“ beschreibt immer die Perspektive der Person, die für die Nutzung von etwas bezahlt. Sie sind der Kunde oder Nutzer.
Wir haben für die Konferenz einen großen Raum gemietet.
Das Verb „mieten“ benötigt fast immer ein Akkusativobjekt. Sie mieten immer „etwas“ oder „jemanden“.
Ich möchte ein Fahrrad für den Nachmittag mieten.
Der Unterschied zwischen den Bedeutungen liegt im Objekt: Mieten Sie eine Sache oder einen Ort (Wohnung, Auto), ist die erste Bedeutung gemeint. Mieten Sie eine Person für eine Dienstleistung (Koch, Fotograf), ist die zweite Bedeutung gemeint.
Sie haben für die Hochzeit einen Oldtimer gemietet.
Beide Verben können bedeuten, dass man eine Person gegen Bezahlung für eine Aufgabe gewinnt. „Engagieren“ ist dafür die übliche und neutrale Wahl, besonders bei Künstlern, Experten oder Anwälten. „Mieten“ ist in diesem Gebrauch eher umgangssprachlich und klingt oft ungewöhnlich; für Sachen bleibt „mieten“ dagegen normal.

Für die Feier mieteten wir einen Musiker für den Abend.
Für die Feier engagierten wir einen Musiker für den Abend.