miteinbeziehen
Jemanden oder etwas in eine Überlegung, Planung, Diskussion oder Handlung integrieren oder berücksichtigen.
Wir müssen alle möglichen Konsequenzen in unsere Entscheidung miteinbeziehen.

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Jemanden oder etwas in eine Überlegung, Planung, Diskussion oder Handlung integrieren oder berücksichtigen.
Wir müssen alle möglichen Konsequenzen in unsere Entscheidung miteinbeziehen.

„Miteinbeziehen“ ist ein trennbares Verb mit dem Präfix „mitein-“. Im Hauptsatz steht der Verbstamm auf Position 2 und „mitein“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Wort zusammen.
Beziehen Sie bitte alle Abteilungen in die Planung mitein.
Das Verb setzt sich aus drei Teilen zusammen: „mit-“, „ein-“ und „beziehen“. „Einbeziehen“ bedeutet „integrieren“, und die Vorsilbe „mit-“ verstärkt die Idee, dass jemand oder etwas zusätzlich zu anderen berücksichtigt wird.
Können wir diesen Aspekt noch in die Diskussion miteinbeziehen?
Die typische Struktur ist: „jemanden/etwas (Akkusativ) in etwas (Akkusativ) miteinbeziehen“. Man sagt also, wen oder was man in welche Aktivität oder welchen Plan integriert.
Der Trainer hat den neuen Spieler sofort in das Training miteinbezogen.
„sich beteiligen“ und „miteinbeziehen“ haben beide damit zu tun, dass jemand bei einer Sache eine Rolle spielt. Der Unterschied liegt in der Richtung. Bei „sich beteiligen“ macht eine Person selbst aktiv mit, zum Beispiel bei einem Projekt, einer Diskussion oder einer Aktion. Bei „miteinbeziehen“ nimmt jemand eine andere Person oder einen Punkt in eine Planung, Entscheidung oder Überlegung auf. Man kann die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen mehrere Personen beteiligt sind. Praktisch hilft: Wer selbst mitmacht, beteiligt sich. Wer von anderen berücksichtigt oder eingebunden wird, wird miteinbezogen.

Bei der Planung des Ausflugs möchte die Lehrerin auch die Kinder miteinbeziehen.
Viele Eltern beteiligen sich am Schulfest und bringen Kuchen mit.