
mitgehen
Jemanden zu Fuß begleiten; zusammen mit anderen an einen bestimmten Ort gehen.
Ich gehe kurz zum Supermarkt, willst du mitgehen?
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Jemanden zu Fuß begleiten; zusammen mit anderen an einen bestimmten Ort gehen.
Ich gehe kurz zum Supermarkt, willst du mitgehen?

(Umgangssprachlich) Etwas stehlen oder unbemerkt mitnehmen. Die Wendung wird oft verwendet, um einen Diebstahl zu verharmlosen.
An der Garderobe hat jemand meinen Schal mitgehen lassen.

(Figurativ) Einer Meinung, einem Vorschlag oder einer Entwicklung zustimmen und diese unterstützen.
Bei diesem Vorschlag kann ich voll und ganz mitgehen, er ist gut durchdacht.
„Mitgehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „mit-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb und steht am Satzende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen.
Gehst du später mit ins Café?
Da „mitgehen“ eine Bewegung ausdrückt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Sagen Sie also „ich bin mitgegangen“, nicht „ich habe mitgegangen“.
Er ist gestern Abend mit seinen Freunden ins Kino mitgegangen.
Die Wendung „etwas mitgehen lassen“ ist eine feste Einheit und bedeutet „stehlen“. Sie wird umgangssprachlich verwendet und hat die Struktur: Subjekt + hat + Objekt (Akkusativ) + mitgehen lassen.
Ich glaube, jemand hat meinen Stift mitgehen lassen.
Die figurative Bedeutung „zustimmen“ erkennen Sie daran, dass sich das Verb auf etwas Abstraktes wie einen Vorschlag, eine Idee oder eine Argumentation bezieht. Die wörtliche Bedeutung bezieht sich auf einen physischen Weg oder Ort.
Das ist ein guter Plan, da kann ich mitgehen.
Bei einem Vorschlag können unterstützen und mitgehen beide Zustimmung ausdrücken. Mitgehen hebt hervor, dass man den Inhalt selbst akzeptiert und der Linie folgt. Unterstützen kann darüber hinaus bedeuten, dass man sich aktiv für den Vorschlag einsetzt und seine Umsetzung voranbringt.

Die Abgeordnete kann den Vorschlag nach der inhaltlichen Änderung mitgehen.
Die Abgeordnete unterstützt den Vorschlag und wirbt öffentlich dafür.