nachmachen
Die Handlungen, die Stimme oder das Verhalten einer anderen Person imitieren oder kopieren, oft auf spielerische oder spöttische Weise.
Mein kleiner Bruder versucht immer, alles nachzumachen, was ich tue.

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Die Handlungen, die Stimme oder das Verhalten einer anderen Person imitieren oder kopieren, oft auf spielerische oder spöttische Weise.
Mein kleiner Bruder versucht immer, alles nachzumachen, was ich tue.

„Nachmachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „nach“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „nach“ und „machen“.
Pass auf, dass die Kinder im Chemieunterricht nichts Gefährliches nachmachen.
Die Vorsilbe „nach-“ hat hier die Bedeutung von „hinterher“ oder „als Zweiter“. „Nachmachen“ bedeutet also wörtlich, etwas zu machen, nachdem es ein anderer vorgemacht hat.
Er sang ein Lied und alle machten es ihm nach.
Wenn man angibt, wem man etwas nachmacht, steht diese Person oder Sache im Dativ. Die Struktur lautet oft: „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) nachmachen“.
Meine kleine Schwester macht mir alles nach.
Das Objekt des Satzes macht die Bedeutung klar. Handelt es sich um eine Person, eine Geste oder ein Geräusch, ist „imitieren“ gemeint. Handelt es sich um ein Produkt, ein Rezept oder ein Dokument, ist „reproduzieren“ oder „fälschen“ gemeint.
Der Komiker kann perfekt die Stimmen von Politikern nachmachen.
Um auszudrücken, dass eine Leistung außergewöhnlich ist, wird oft die verneinte Form benutzt: „Das macht ihm so schnell keiner nach.“ Dies ist ein Ausdruck der Bewunderung.
Mit 90 Jahren noch einen Marathon laufen? Das macht ihr so schnell keiner nach!
„mithalten“ und „nachmachen“ können beide mit der Leistung einer anderen Person zu tun haben. „mithalten“ bedeutet, dass man auf dem gleichen Niveau bleibt oder das gleiche Tempo schafft. „nachmachen“ bedeutet hier, dass man eine besondere Leistung ebenfalls schafft. Oft sagt man es in Sätzen wie „Das macht ihm keiner nach“. Verwechseln kann man die Wörter, wenn jemand sehr gut ist und andere versuchen, genauso gut zu sein. „mithalten“ betont den laufenden Vergleich, „nachmachen“ betont das Wiederholen oder Erreichen einer bestimmten Leistung.

So ein schwieriges Kunststück macht ihr im Verein fast niemand nach.
In der schnellen Diskussion kann ich nicht immer mithalten.