
nachmachen
Die Handlungen, die Stimme oder das Verhalten einer anderen Person imitieren oder kopieren, oft auf spielerische oder spöttische Weise.
Mein kleiner Bruder versucht immer, alles nachzumachen, was ich tue.
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Die Handlungen, die Stimme oder das Verhalten einer anderen Person imitieren oder kopieren, oft auf spielerische oder spöttische Weise.
Mein kleiner Bruder versucht immer, alles nachzumachen, was ich tue.

Ein Objekt, ein Produkt oder ein Kunstwerk kopieren oder reproduzieren. Dies kann legal sein, wie das Nachkochen eines Rezepts, oder illegal, wie das Fälschen von Markenartikeln.
Diese Handtasche ist nicht echt, die wurde billig in Asien nachgemacht.

Eine besondere Leistung oder Fähigkeit einer anderen Person ebenfalls erreichen oder vollbringen. Wird oft in der Verneinung verwendet, um die Einzigartigkeit der Leistung zu betonen.
Sie hat ihr Unternehmen in nur drei Jahren zum Erfolg geführt – das macht ihr so schnell keiner nach.
„Nachmachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „nach“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „nach“ und „machen“.
Pass auf, dass die Kinder im Chemieunterricht nichts Gefährliches nachmachen.
Die Vorsilbe „nach-“ hat hier die Bedeutung von „hinterher“ oder „als Zweiter“. „Nachmachen“ bedeutet also wörtlich, etwas zu machen, nachdem es ein anderer vorgemacht hat.
Er sang ein Lied und alle machten es ihm nach.
Wenn man angibt, wem man etwas nachmacht, steht diese Person oder Sache im Dativ. Die Struktur lautet oft: „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) nachmachen“.
Meine kleine Schwester macht mir alles nach.
Das Objekt des Satzes macht die Bedeutung klar. Handelt es sich um eine Person, eine Geste oder ein Geräusch, ist „imitieren“ gemeint. Handelt es sich um ein Produkt, ein Rezept oder ein Dokument, ist „reproduzieren“ oder „fälschen“ gemeint.
Der Komiker kann perfekt die Stimmen von Politikern nachmachen.
Um auszudrücken, dass eine Leistung außergewöhnlich ist, wird oft die verneinte Form benutzt: „Das macht ihm so schnell keiner nach.“ Dies ist ein Ausdruck der Bewunderung.
Mit 90 Jahren noch einen Marathon laufen? Das macht ihr so schnell keiner nach!
Kopieren betont eine möglichst genaue Vervielfältigung einer vorhandenen Vorlage. Nachmachen bezeichnet auch das erneute Herstellen eines Objekts oder Produkts nach einem Vorbild, ohne dass das Ergebnis eine exakte Kopie sein muss. Für ein direktes Duplikat passt kopieren, für eine eigene Nachbildung nachmachen.

Die Designerin macht die Lampe nach einer vorhandenen Zeichnung nach.
Die Designerin kopiert die digitale Zeichnung exakt in eine zweite Datei.