
niederschreiben
Etwas schriftlich festhalten, aufschreiben, um es zu dokumentieren oder nicht zu vergessen.
Die Protokollantin muss alles, was gesagt wird, genau niederschreiben.
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Etwas schriftlich festhalten, aufschreiben, um es zu dokumentieren oder nicht zu vergessen.
Die Protokollantin muss alles, was gesagt wird, genau niederschreiben.

Ein literarisches, musikalisches oder wissenschaftliches Werk verfassen und zu Papier bringen.
In seinem Exil begann der Autor, seine Memoiren niederzuschreiben.
„Niederschreiben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „nieder-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb und steht am Satzende. Die Vorsilbe betont die Idee, etwas dauerhaft und sorgfältig festzuhalten.
Er schrieb seine Erlebnisse in einem Tagebuch nieder.
Als trennbares Verb ändert „niederschreiben“ seine Form je nach Satztyp. Im Hauptsatz wird es getrennt, im Nebensatz bleibt es zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Der Zeuge schrieb seine Aussage nieder.
Das Verb „niederschreiben“ gehört einem formelleren und oft literarischen Sprachgebrauch an. Es impliziert mehr Sorgfalt und Endgültigkeit als das alltäglichere Wort „aufschreiben“.
Der Dichter zog sich zurück, um seine Gedanken niederzuschreiben.
Aufnehmen und niederschreiben können beide das schriftliche Festhalten einer Aussage bezeichnen. Aufnehmen betont eher den gesamten offiziellen Vorgang der Erfassung. Niederschreiben hebt dagegen die konkrete Handlung hervor, den Inhalt schriftlich und oft möglichst genau festzuhalten.

Die Polizistin schreibt die Aussage des Zeugen Wort für Wort nieder.
Die Polizistin nimmt die Aussage des Zeugen offiziell auf.