putzen
Etwas von Schmutz befreien; reinigen oder säubern, meist durch Wischen, Schrubben oder Kehren.
Jeden Samstagmorgen putze ich die ganze Wohnung.

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Etwas von Schmutz befreien; reinigen oder säubern, meist durch Wischen, Schrubben oder Kehren.
Jeden Samstagmorgen putze ich die ganze Wohnung.

Achtung, „putzen“ bedeutet „reinigen“ (to clean) und nicht „hinstellen“ (to put). Dies ist ein sehr häufiger Fehler für Englischsprachige.
Am Wochenende muss ich die Fenster putzen.
Die Wendung „sich die Zähne putzen“ verwendet einen Dativ: Das Reflexivpronomen „sich“ zeigt, wem die Zähne gehören. Die Person steht im Dativ, die Zähne im Akkusativ.
Ich putze mir die Zähne nach dem Essen.
Der Ausdruck „jemandem eine putzen“ ist eine feste Wendung. Das Wort „eine“ ist hier ein Pronomen und bezieht sich auf „eine Ohrfeige“. Die Person, die geschlagen wird, steht im Dativ.
Er wurde so wütend, dass er seinem Gegner eine geputzt hat.
Die Bedeutung „jemanden schlagen“ ist sehr umgangssprachlich. Man verwendet diesen Ausdruck nur in informellen Situationen.
Sei nicht so frech, sonst putz ich dir eine!
In der allgemeinen Bedeutung des Reinigens wird „putzen“ oft mit Räumen oder Bereichen im Haus kombiniert. Typisch sind: die Wohnung putzen, das Bad putzen, die Küche putzen.
Wir sollten heute das ganze Haus putzen.
Wenn „putzen“ im Kontext von Lebensmitteln verwendet wird, bedeutet es „vorbereiten“. Man erkennt diese Bedeutung an Objekten wie Gemüse, Salat oder Pilzen.
Ich muss noch schnell den Salat für das Abendessen putzen.
In der Bedeutung „polieren“ bezieht sich „putzen“ meist auf wertvolle Gegenstände aus Metall. Typische Kontexte sind Silber, Besteck oder Schmuck.
Vor dem Festessen hat sie das gute Silberbesteck geputzt.
„machen“ und „putzen“ können beide bedeuten, dass etwas sauber oder ordentlich wird. „machen“ ist dabei sehr allgemein und braucht oft ein passendes Objekt oder eine Ergänzung, zum Beispiel „das Zimmer machen“ oder „sauber machen“. „putzen“ ist genauer: Man entfernt Schmutz, oft durch Wischen, Schrubben oder Kehren. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man im Alltag manchmal beides bei Hausarbeit hört. Wenn der Schmutz im Mittelpunkt steht, ist „putzen“ natürlicher. Wenn man allgemein Ordnung oder Sauberkeit meint, kann „machen“ passen.

Nach dem Frühstück putzt Tom den Küchentisch.
Vor dem Besuch mache ich noch schnell das Bad sauber.