der Rand
Die äußere Kante, Grenze oder der Abschluss einer Fläche oder eines Objekts.
Bitte schreibe nicht über den Rand des Blattes.

Rand
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Die äußere Kante, Grenze oder der Abschluss einer Fläche oder eines Objekts.
Bitte schreibe nicht über den Rand des Blattes.

„Rand“ ist ein häufiger Bestandteil von zusammengesetzten Wörtern. Es bezeichnet immer die äußere Zone von etwas, zum Beispiel im „Stadtrand“, „Waldrand“ oder in einer „Randnotiz“.
Wir wohnen in einem ruhigen Haus am Stadtrand.
Achten Sie auf den Kasus nach der Präposition: „am Rand“ (Dativ) beschreibt eine Position, während „an den Rand“ (Akkusativ) eine Bewegung dorthin ausdrückt.
Das Glas steht gefährlich nah am Rand des Tisches.
Die übertragene Bedeutung „Peripherie“ wird fast ausschließlich in der festen Wendung „am Rand der Gesellschaft“ verwendet. Sie beschreibt Menschen in einer Außenseiterposition.
Soziale Projekte helfen Menschen am Rand der Gesellschaft.
Der Ausdruck „am Rande“ funktioniert wie ein Adverb und bedeutet „nebenbei“ oder „nicht als Hauptpunkt“. Er steht oft in der Mitte des Satzes.
Ich möchte nur am Rande bemerken, dass wir im Zeitplan zurückliegen.
Die Redewendung „außer Rand und Band sein“ ist eine feste Einheit. Sie beschreibt ein wildes, hemmungsloses und oft lautes Verhalten, meist von einer Gruppe.
Die Kinder waren auf dem Fest völlig außer Rand und Band.
„das Ende“ und „der Rand“ können beide eine äußere Grenze bezeichnen. „das Ende“ passt besonders, wenn etwas eine Richtung oder Länge hat, zum Beispiel eine Straße, ein Seil oder ein Weg. „der Rand“ meint eher die äußere Kante einer Fläche oder eines Gegenstands, zum Beispiel bei einem Tisch, Teller oder Blatt Papier. Man kann sie verwechseln, weil beide außen liegen. Als Orientierung: Bei einem Weg sagt man eher „am Ende“, bei einer Fläche eher „am Rand“.

Bitte stell die Tasse nicht so nah an den Rand des Tisches.
Am Ende der Straße steht eine kleine Bäckerei.