
befestigen
Etwas an einer anderen Sache so anbringen, dass es fest sitzt und sich nicht leicht löst.
Er befestigte das Bild mit einem Nagel an der Wand.
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Etwas an einer anderen Sache so anbringen, dass es fest sitzt und sich nicht leicht löst.
Er befestigte das Bild mit einem Nagel an der Wand.

Einen Ort, wie eine Stadt oder eine Burg, durch Mauern oder andere Bauten militärisch verstärken und sichern.
Im Mittelalter wurden die Städte stark befestigt, um sich vor Feinden zu schützen.

Etwas Abstraktes, wie eine Beziehung, eine Position oder einen Ruf, festigen und stärken.
Durch den Wahlsieg konnte die Partei ihre Machtposition weiter befestigen.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „be-“ und dem Adjektiv „fest“ zusammen. Es bedeutet wörtlich „etwas fest machen“. Diese Logik gilt für alle Bedeutungen: ein Regal fest machen, eine Burg fest machen oder eine Beziehung fest machen.
Er befestigte das Seil an einem dicken Ast.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Sie hat das Regal sicher an der Wand befestigt.
Wenn man sagt, wo etwas befestigt wird, verwendet man meist die Präposition „an“ mit dem Dativ. Das Muster lautet: etwas (Akkusativ) an etwas (Dativ) befestigen.
Die Lampe wird direkt an der Decke befestigt.
Das Objekt des Verbs verrät die Bedeutung. Handelt es sich um einen Gegenstand (z.B. Schild, Spiegel), ist das Anbringen gemeint. Bei einem Ort (z.B. Stadt, Festung) geht es um militärische Sicherung. Bei einem abstrakten Nomen (z.B. Macht, Freundschaft) ist die Stärkung gemeint.
Der neue Spiegel muss noch im Bad befestigt werden.
Beim Transport können sichern und befestigen beide passen. Sichern betont den Schutz der Ladung vor Verrutschen oder Herabfallen. Befestigen beschreibt dagegen, dass die Ladung fest mit der Ladefläche oder einem anderen Träger verbunden wird.

Der Fahrer befestigt die Kisten mit Gurten auf der Ladefläche.
Der Fahrer sichert die Kisten mit Gurten gegen das Verrutschen.