befestigen
Etwas an einer anderen Sache so anbringen, dass es fest sitzt und sich nicht leicht löst.
Er befestigte das Bild mit einem Nagel an der Wand.

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Etwas an einer anderen Sache so anbringen, dass es fest sitzt und sich nicht leicht löst.
Er befestigte das Bild mit einem Nagel an der Wand.

Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „be-“ und dem Adjektiv „fest“ zusammen. Es bedeutet wörtlich „etwas fest machen“. Diese Logik gilt für alle Bedeutungen: ein Regal fest machen, eine Burg fest machen oder eine Beziehung fest machen.
Er befestigte das Seil an einem dicken Ast.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Sie hat das Regal sicher an der Wand befestigt.
Wenn man sagt, wo etwas befestigt wird, verwendet man meist die Präposition „an“ mit dem Dativ. Das Muster lautet: etwas (Akkusativ) an etwas (Dativ) befestigen.
Die Lampe wird direkt an der Decke befestigt.
Das Objekt des Verbs verrät die Bedeutung. Handelt es sich um einen Gegenstand (z.B. Schild, Spiegel), ist das Anbringen gemeint. Bei einem Ort (z.B. Stadt, Festung) geht es um militärische Sicherung. Bei einem abstrakten Nomen (z.B. Macht, Freundschaft) ist die Stärkung gemeint.
Der neue Spiegel muss noch im Bad befestigt werden.
„hängen“ und „befestigen“ können beide bedeuten, dass man etwas irgendwo anbringt. „hängen“ ist genauer, wenn etwas oben festgemacht wird und dann frei nach unten hängt, zum Beispiel ein Bild, eine Jacke oder eine Lampe. „befestigen“ ist allgemeiner: Etwas soll fest sitzen und sich nicht leicht lösen. Es muss dabei nicht nach unten hängen. Für Schrauben, Klebeband oder einen Gurt passt oft „befestigen“. Für etwas an einem Haken oder Nagel klingt „hängen“ natürlicher.

Paul befestigt das Regal mit zwei Schrauben an der Wand.
Im Flur hängen wir die nassen Jacken an die Haken.