
traurig
Einen Zustand von Kummer, Leid oder Niedergeschlagenheit empfindend oder ausdrückend.
Er war sehr traurig, als er von dem Unglück hörte.
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Einen Zustand von Kummer, Leid oder Niedergeschlagenheit empfindend oder ausdrückend.
Er war sehr traurig, als er von dem Unglück hörte.

Einen Umstand oder eine Situation beschreibend, die bedauerlich ist oder Mitgefühl und Traurigkeit hervorruft.
Das ist eine traurige Geschichte mit einem tragischen Ende.

Eine Sache oder Leistung als beklagenswert, armselig oder von sehr schlechter Qualität bezeichnend.
Für eine professionelle Mannschaft war das eine ziemlich traurige Vorstellung.
Das Adjektiv „traurig“ ist eng mit dem Nomen „die Trauer“ (der tiefe Schmerz über einen Verlust) und dem Verb „trauern“ (Trauer empfinden) verwandt. Alle Wörter beschreiben den Zustand des Kummers.
Nach dem Tod ihres Hundes war ihre Trauer sehr groß.
Um den Grund für die Traurigkeit anzugeben, wird häufig die Präposition „über“ mit dem Akkusativ verwendet. Die Konstruktion lautet: „traurig sein über etwas“.
Sie ist traurig über das schlechte Prüfungsergebnis.
In der Umgangssprache kann „traurig“ auch eine sehr schlechte Qualität oder Leistung beschreiben und klingt dann abwertend. Es bedeutet hier so viel wie „armselig“ oder „erbärmlich“.
Fünf richtige Antworten von zwanzig sind ein trauriges Ergebnis.
Man erkennt leicht, ob eine Person ein Gefühl hat oder eine Sache ein Gefühl auslöst. „Jemand ist traurig“ beschreibt eine Person. „Etwas ist traurig“ (z. B. eine Geschichte) beschreibt eine Sache, die traurig macht.
Der kleine Junge ist traurig, weil sein Spielzeug kaputt ist.
Schlecht bezeichnet direkt die geringe Qualität einer Leistung. Traurig kann dieselbe Leistung als besonders armselig oder beklagenswert abwerten und wirkt dadurch subjektiver und schärfer. Für eine sachliche Bewertung passt eher schlecht.

Die Leistung der Mannschaft war heute wirklich traurig.
Die Leistung der Mannschaft war heute schlecht.