
gefallen
Jemandem oder etwas sympathisch sein oder als angenehm empfunden werden. Die Person, der etwas gefällt, steht im Dativ.
Mir gefällt deine neue Frisur sehr gut.
gefallen – gefiel – hat gefallen
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Jemandem oder etwas sympathisch sein oder als angenehm empfunden werden. Die Person, der etwas gefällt, steht im Dativ.
Mir gefällt deine neue Frisur sehr gut.

Im Kampf oder Krieg getötet werden. Dies ist eine formelle und euphemistische Ausdrucksweise.
Auf dem Denkmal stehen die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten.

Etwas Negatives oder Unangenehmes ohne Widerspruch hinnehmen oder tolerieren.
Eine solche unfaire Kritik musst du dir nicht gefallen lassen.

Eine bestimmte Rolle oder ein bestimmtes Verhalten genießen und zur Schau stellen, oft mit einer eitlen oder selbstgefälligen Konnotation.
Er gefällt sich in der Rolle des geheimnisvollen Unbekannten.
| ich | gefalle |
|---|---|
| du | gefällst |
| er/sie/es | gefällt |
| wir | gefallen |
| ihr | gefallt |
| sie | gefallen |
| ich | gefiel |
|---|---|
| du | gefielst |
| er/sie/es | gefiel |
| wir | gefielen |
| ihr | gefielt |
| sie | gefielen |
| ich | habe gefallen |
|---|---|
| du | hast gefallen |
| er/sie/es | hat gefallen |
| wir | haben gefallen |
| ihr | habt gefallen |
| sie | haben gefallen |
| du | gefalle! gefall! |
|---|---|
| ihr | gefallt! |
| Sie | gefallen Sie! |
| ich | hatte gefallen |
|---|---|
| du | hattest gefallen |
| er/sie/es | hatte gefallen |
| wir | hatten gefallen |
| ihr | hattet gefallen |
| sie | hatten gefallen |
| ich | werde gefallen |
|---|---|
| du | wirst gefallen |
| er/sie/es | wird gefallen |
| wir | werden gefallen |
| ihr | werdet gefallen |
| sie | werden gefallen |
| ich | gefalle |
|---|---|
| du | gefallest |
| er/sie/es | gefalle |
| wir | gefallen |
| ihr | gefallet |
| sie | gefallen |
Für die indirekte Rede.
| ich | gefiele |
|---|---|
| du | gefielest |
| er/sie/es | gefiele |
| wir | gefielen |
| ihr | gefielet |
| sie | gefielen |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | gefallen |
|---|---|
| mit zu | zu gefallen |
| Partizip I | gefallend |
| Partizip II | gefallen |
Das Verb „gefallen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ge-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verbstamm „fallen“ verbunden.
Er gefiel sich schon immer in der Rolle des Anführers.
In der häufigsten Bedeutung steht die Person, die etwas mag, im Dativ, und die Sache, die gemocht wird, im Nominativ. Die Satzstruktur ist also umgekehrt zur englischen Formulierung „I like it“.
Das neue Album der Band gefällt mir sehr.
Gefallen dir die blauen Schuhe besser als die roten?
In der Bedeutung „im Kampf sterben“ wird „gefallen“ fast nur im militärischen oder historischen Kontext verwendet. Es ist eine formelle und beschönigende Umschreibung für „sterben“.
Sein Großvater ist im Zweiten Weltkrieg gefallen.
Eine Gedenktafel ehrt die gefallenen Helden der Stadt.
Die Redewendung „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) gefallen lassen“ bedeutet, eine negative Behandlung zu tolerieren. Achte auf die feste Struktur mit dem Reflexivpronomen im Dativ und dem Verb „lassen“.
Lass dir sein unhöfliches Verhalten nicht gefallen!
Die Wendung „sich in etwas (Dativ) gefallen“ beschreibt, dass jemand eine Rolle oder ein Verhalten sichtlich genießt. Die Präposition „in“ ist hier fest mit dem Verb verbunden.
Sie gefällt sich in ihrer Rolle als strenge Chefin.
„Gefallen“ beschreibt, dass etwas auf jemanden angenehm wirkt oder von ihm gemocht wird. „Freuen“ bezeichnet dagegen die Freude, die etwas bei jemandem auslöst, oft eine Nachricht oder ein Ereignis. Nutze „gefallen“ für ein positives Urteil und „freuen“ für die empfundene Freude.

Die neue Gestaltung gefällt mir sehr.
Die gute Nachricht freut mich sehr.