umschalten
Den Kanal bei einem Fernseher oder Radio wechseln.
Schalt bitte um, die Sendung ist langweilig.

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Den Kanal bei einem Fernseher oder Radio wechseln.
Schalt bitte um, die Sendung ist langweilig.

„Umschalten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „um-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich schalte schnell auf ein anderes Programm um.
Wenn man angeben möchte, worauf man wechselt, wird die Präposition „auf“ mit dem Akkusativ verwendet. Dieses Muster gilt für alle Bedeutungen des Wortes.
Könntest du bitte auf den Nachrichtenkanal umschalten?
Neben der technischen Bedeutung wird „umschalten“ oft metaphorisch für einen mentalen Wechsel verwendet. Man kann zum Beispiel gedanklich von einem Thema zum anderen oder von Freizeit auf Arbeit „umschalten“.
Es fällt mir schwer, nach dem Wochenende mental wieder umzuschalten.
Diese Bedeutung ist typisch für die Fachsprache im Sport, besonders im Fußball. Es beschreibt den schnellen Wechsel zwischen Angriffs- und Verteidigungsspiel.
Die Mannschaft ist bekannt dafür, nach einem Ballverlust langsam umzuschalten.
„wechseln“ und „umschalten“ haben beide mit einem Wechsel von einem Zustand oder Programm zu einem anderen zu tun. „wechseln“ ist allgemeiner und passt zu vielen Bereichen, zum Beispiel Thema, Platz, Aufgabe oder Sender. „umschalten“ benutzt man besonders bei Geräten, wenn man den Kanal, Modus oder eine Einstellung ändert. Es kann auch bildlich heißen, dass man seine Konzentration oder Denkweise schnell ändert. Lernende verwechseln die Wörter, weil man beim Fernseher sowohl den Sender wechseln als auch umschalten kann. Bei Knöpfen, Technik und Modi klingt „umschalten“ oft natürlicher.

Meine Schwester schaltet den Laptop in den Nachtmodus um.
Beim Kochen wechselt Tom den Radiosender.