verfehlen
Ein Ziel, auf das man gezielt hat, nicht treffen.
Der Fußballspieler hat das leere Tor nur knapp verfehlt.

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Ein Ziel, auf das man gezielt hat, nicht treffen.
Der Fußballspieler hat das leere Tor nur knapp verfehlt.

Das Verb „verfehlen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „fehlen“ verbunden und deutet oft auf ein negatives Ergebnis oder einen Misserfolg hin.
Der Schütze hat das Ziel verfehlt.
„Verfehlen“ ist ein transitives Verb und benötigt immer ein Akkusativobjekt. Man fragt: Wen oder was verfehle ich?
Der Stürmer verfehlte den Ball.
In der Bedeutung „nicht treffen“ wird „verfehlen“ oft mit konkreten Zielen kombiniert. Typische Objekte sind „das Tor“, „die Scheibe“ oder allgemein „das Ziel“.
Der Pfeil verfehlte die Zielscheibe nur um wenige Zentimeter.
Wenn es um Zeit oder Transport geht, bedeutet „verfehlen“, dass man etwas nicht rechtzeitig erreicht. Häufige Kombinationen sind „den Zug verfehlen“, „den Bus verfehlen“ oder „den Anschluss verfehlen“.
Wenn wir uns nicht beeilen, verfehlen wir unseren Flug.
In einem abstrakten oder übertragenen Sinn wird „verfehlen“ verwendet, um auszudrücken, dass ein Zweck oder eine Absicht nicht erreicht wurde. Typische Wendungen sind „sein Ziel verfehlen“, „seinen Zweck verfehlen“ oder „seine Wirkung verfehlen“.
Der Witz hat seine Wirkung verfehlt und niemand hat gelacht.
„treffen“ und „verfehlen“ bilden einen klaren Gegensatz, wenn es um ein Ziel geht. „treffen“ bedeutet, dass ein Schuss, Wurf oder Schlag genau dort ankommt, wo er hinsoll. „verfehlen“ bedeutet, dass dieses Ziel nicht erreicht wird. Man benutzt beide Wörter zum Beispiel beim Sport, beim Werfen oder Schießen. Einfach gesagt: Wer das Ziel erreicht, trifft es. Wer daneben zielt oder nicht genau genug ist, verfehlt es.

Der Pfeil verfehlt die Zielscheibe nur um wenige Zentimeter.
Beim Training trifft Max den Ball genau in die Ecke des Tors.