vermischen
Verschiedene Stoffe, Elemente oder Gruppen so zusammenbringen, dass sie eine einheitliche Masse oder Mischung bilden. Auch reflexiv: sich vermischen.
Für den Cocktail müssen Sie die Säfte gut mit dem Sirup vermischen.

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Verschiedene Stoffe, Elemente oder Gruppen so zusammenbringen, dass sie eine einheitliche Masse oder Mischung bilden. Auch reflexiv: sich vermischen.
Für den Cocktail müssen Sie die Säfte gut mit dem Sirup vermischen.

„Vermischen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt immer mit dem Stammverb „mischen“ verbunden. Sie wird im Hauptsatz nicht ans Ende gestellt.
Er vermischt die Karten vor dem Spiel.
Die typische Struktur ist: „etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ) vermischen“. Der Akkusativ benennt, was man nimmt, und der Dativ, womit man es zusammenbringt.
Man sollte Öl nicht mit Wasser vermischen.
Wenn Stoffe von selbst ineinander übergehen, verwendet man die reflexive Form „sich vermischen“. Das Subjekt steht dann im Plural.
Die beiden Flüssigkeiten vermischen sich nur sehr langsam.
In der übertragenen Bedeutung wird „vermischen“ oft verwendet, um eine unklare Trennung zu kritisieren. Typische Kombinationen sind „Privates und Berufliches vermischen“ oder „Fakten und Meinungen vermischen“.
Es ist unprofessionell, Berufliches und Privates zu vermischen.
„unterscheiden“ und „vermischen“ stehen oft in einem klaren Gegensatz. Mit „unterscheiden“ trennt man Dinge im Kopf oder erkennt, dass sie nicht gleich sind. Mit „vermischen“ bringt man Dinge zusammen, sodass sie nicht mehr klar getrennt sind. Das kann bei Stoffen passieren, aber auch bei Gedanken, Fakten oder Gefühlen. Verwechseln kann man die Wörter, wenn es um mehrere ähnliche Dinge geht. Merke: „unterscheiden“ macht Unterschiede klar, „vermischen“ macht Grenzen unklar.

Im Gespräch vermischt Aylin oft private Sorgen mit beruflichen Fragen.
Julia unterscheidet genau zwischen Symptomen und Ursachen.