verordnen
Als Arzt oder Ärztin einem Patienten ein Medikament, eine Behandlung oder eine Therapie verschreiben.
Der Arzt hat mir Bettruhe und ein Antibiotikum verordnet.

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Als Arzt oder Ärztin einem Patienten ein Medikament, eine Behandlung oder eine Therapie verschreiben.
Der Arzt hat mir Bettruhe und ein Antibiotikum verordnet.

„Verordnen“ ist ein untrennbares Verb, da es mit der Vorsilbe „ver-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Die Behörde verordnete strengere Kontrollen.
Das Verb „verordnen“ wird typischerweise mit einer Person im Dativ und einer Sache im Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet: Subjekt verordnet [Person im Dativ] [Sache im Akkusativ].
Die Ärztin verordnete dem Patienten eine Physiotherapie.
Der Kontext verrät die Bedeutung: Ist das Subjekt ein Arzt oder eine Ärztin, geht es um eine medizinische Verschreibung. Ist das Subjekt eine Regierung oder Behörde, handelt es sich um eine offizielle Anordnung.
Mein Hausarzt hat mir mehr Bewegung verordnet.
Im medizinischen Kontext wird „verordnen“ häufig mit Dingen wie „Medikamente“, „Bettruhe“, „eine Diät“ oder „eine Kur“ kombiniert.
Wegen der starken Schmerzen wurde ihm ein Schmerzmittel verordnet.
„empfehlen“ und „verordnen“ können ähnlich wirken, weil beide sagen können, was jemand tun soll. Der Unterschied ist aber wichtig. „Empfehlen“ ist ein Rat: Jemand hält etwas für gut, aber die andere Person entscheidet selbst. „Verordnen“ ist viel verbindlicher. Beim Arzt bedeutet es, dass eine Behandlung oder ein Medikament offiziell angeordnet wird. Bei Behörden oder der Regierung bedeutet es eine formelle Vorschrift. Lernende können die Wörter verwechseln, besonders im medizinischen Bereich. Merksatz: Empfehlen kann jeder als Rat; verordnen darf nur jemand mit entsprechender Autorität.

Beim Arzt wurde ihr wegen der Verletzung eine Woche Sportpause verordnet.
Meine Mutter empfiehlt mir wegen der langen Wartezeit einen frühen Termin.