
jemanden in etwas verwickeln
Jemanden, oft gegen dessen Willen, in eine komplizierte, unangenehme oder gefährliche Situation hineinziehen.
Er wurde in eine politische Intrige verwickelt.
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Jemanden, oft gegen dessen Willen, in eine komplizierte, unangenehme oder gefährliche Situation hineinziehen.
Er wurde in eine politische Intrige verwickelt.

Gezielt ein Gespräch mit jemandem beginnen, oft um die Person abzulenken oder etwas von ihr zu erfahren.
Der Verkäufer versuchte, mich in ein langes Gespräch zu verwickeln, um mir mehr zu verkaufen.

Sich physisch in etwas verfangen, sodass man nur schwer wieder loskommt, zum Beispiel in Fäden, Seilen oder Kabeln.
Die Katze hat sich im Wollknäuel komplett verwickelt.

Aussagen machen, die sich gegenseitig widersprechen, wodurch die eigene Glaubwürdigkeit leidet.
Bei der Befragung durch die Polizei verwickelte sich der Zeuge in Widersprüche.
„Verwickeln“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt immer mit dem Stamm „wickeln“ (to wrap) verbunden. Sie deutet oft an, dass etwas kompliziert wird oder in eine falsche Richtung geht.
Ich möchte dich nicht in meine Probleme verwickeln.
Das Verb „verwickeln“ wird fast immer mit der Präposition „in“ und dem Akkusativ verwendet. Dies gilt für alle Bedeutungen, egal ob es um eine Situation, ein Gespräch oder ein physisches Verfangen geht.
Sie war in einen Autounfall verwickelt.
Man kann jemanden in etwas verwickeln (transitiv) oder sich selbst in etwas verwickeln (reflexiv). Die reflexive Form „sich verwickeln“ wird benutzt, wenn eine Person oder Sache von selbst in eine komplizierte Lage gerät.
Der Dieb verwickelte den Verkäufer in ein Gespräch.
Wenn jemand unabsichtlich in eine unangenehme Situation gerät, wird oft die Passivform „in etwas verwickelt sein/werden“ benutzt. Dies betont, dass die Person nicht aktiv gehandelt hat.
Er ist in einen großen Finanzskandal verwickelt.
Die Redewendung „sich in Widersprüche verwickeln“ ist eine feste Kombination. Sie wird verwendet, um zu beschreiben, dass die Aussagen einer Person unlogisch sind und nicht zusammenpassen.
Der Angeklagte verwickelte sich während des Verhörs in Widersprüche.
Beide Verben können den Beginn eines Gesprächs mit einer Person bezeichnen. „Ansprechen“ beschreibt zunächst nur die Kontaktaufnahme. „Verwickeln“ betont dagegen, dass die Person in ein längeres, oft taktisch geführtes Gespräch gebunden wird, etwa zur Ablenkung oder um Informationen zu bekommen.

Der Fremde verwickelte den Polizisten in ein langes Gespräch, um ihn abzulenken.
Der Tourist sprach den Polizisten an, um nach dem Weg zu fragen.