jemanden in etwas verwickeln
Jemanden, oft gegen dessen Willen, in eine komplizierte, unangenehme oder gefährliche Situation hineinziehen.
Er wurde in eine politische Intrige verwickelt.

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Jemanden, oft gegen dessen Willen, in eine komplizierte, unangenehme oder gefährliche Situation hineinziehen.
Er wurde in eine politische Intrige verwickelt.

„Verwickeln“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt immer mit dem Stamm „wickeln“ (to wrap) verbunden. Sie deutet oft an, dass etwas kompliziert wird oder in eine falsche Richtung geht.
Ich möchte dich nicht in meine Probleme verwickeln.
Das Verb „verwickeln“ wird fast immer mit der Präposition „in“ und dem Akkusativ verwendet. Dies gilt für alle Bedeutungen, egal ob es um eine Situation, ein Gespräch oder ein physisches Verfangen geht.
Sie war in einen Autounfall verwickelt.
Man kann jemanden in etwas verwickeln (transitiv) oder sich selbst in etwas verwickeln (reflexiv). Die reflexive Form „sich verwickeln“ wird benutzt, wenn eine Person oder Sache von selbst in eine komplizierte Lage gerät.
Der Dieb verwickelte den Verkäufer in ein Gespräch.
Wenn jemand unabsichtlich in eine unangenehme Situation gerät, wird oft die Passivform „in etwas verwickelt sein/werden“ benutzt. Dies betont, dass die Person nicht aktiv gehandelt hat.
Er ist in einen großen Finanzskandal verwickelt.
Die Redewendung „sich in Widersprüche verwickeln“ ist eine feste Kombination. Sie wird verwendet, um zu beschreiben, dass die Aussagen einer Person unlogisch sind und nicht zusammenpassen.
Der Angeklagte verwickelte sich während des Verhörs in Widersprüche.
„beteiligen“ und „verwickeln“ haben beide damit zu tun, dass jemand in eine Sache hineinkommt oder bei etwas dabei ist. Der wichtige Unterschied ist die Bewertung. „Sich beteiligen“ klingt neutral oder positiv und bedeutet, dass jemand aktiv mitmacht. „Jemanden in etwas verwickeln“ klingt oft negativ: Eine Person wird in eine komplizierte oder unangenehme Situation hineingezogen. Bei „in ein Gespräch verwickeln“ beginnt jemand gezielt ein Gespräch, oft mit einem bestimmten Zweck. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Art Teilnahme beschreiben. „Beteiligen“ passt zu freiwilligem Mitmachen, „verwickeln“ eher zu Problemen oder gezieltem Hineinziehen.

Der Zeuge wurde in einen langen Streit zwischen den Nachbarn verwickelt.
Lena beteiligt sich morgen an der Diskussion über das neue Essen in der Kantine.