wecken
Jemanden aus dem Schlaf holen; bewirken, dass jemand aufwacht.
Kannst du mich morgen früh um sechs Uhr wecken?

Loading your saved state.
Jemanden aus dem Schlaf holen; bewirken, dass jemand aufwacht.
Kannst du mich morgen früh um sechs Uhr wecken?

„Wecken“ ist das kausative Verb zu „wachen“ oder „aufwachen“. Es bedeutet, jemanden oder etwas „wach zu machen“.
Der Lärm von der Baustelle wird ihn sicher gleich wecken.
Das Verb „wecken“ benötigt immer ein Akkusativ-Objekt. Dieses Objekt ist die Person, die aufwachen soll, oder das Gefühl, das ausgelöst wird.
Der laute Wecker hat mich heute Morgen geweckt.
Steht „wecken“ mit einer Person, bedeutet es „aufwecken“. Steht es mit einem abstrakten Nomen wie „Interesse“ oder „Erinnerung“, bedeutet es „hervorrufen“.
Bitte wecke den Vater nicht, er ist sehr müde.
In der übertragenen Bedeutung wird „wecken“ sehr oft mit abstrakten Nomen kombiniert: Interesse wecken, Neugier wecken, Erinnerungen wecken, Gefühle wecken oder Hoffnung wecken.
Ein guter Lehrer kann die Neugier seiner Schüler wecken.
Die Redewendung „keine schlafenden Hunde wecken“ ist eine feste Einheit. Sie wird verwendet, um auszudrücken, dass man ein altes, heikles Thema besser nicht ansprechen sollte.
Ich wollte die Chefin nicht nach dem Fehler fragen, um keine schlafenden Hunde zu wecken.
„erzeugen“ und „wecken“ können beide bedeuten, dass etwas in jemandem entsteht, zum Beispiel ein Gefühl, ein Eindruck oder Interesse. „erzeugen“ klingt eher sachlich und beschreibt allgemein eine Wirkung: Etwas führt dazu, dass eine bestimmte Reaktion entsteht. „wecken“ passt besonders gut bei Gefühlen, Erinnerungen oder Interesse, die schon möglich sind und durch etwas aktiviert werden. Man sagt zum Beispiel, ein Bild weckt Erinnerungen oder ein Thema weckt Interesse. „erzeugen“ ist breiter und neutraler, „wecken“ klingt persönlicher und innerlicher.

Der alte Brief weckt bei meiner Mutter viele Erinnerungen.
Die laute Musik erzeugt bei vielen Gästen sofort gute Stimmung.