sich zusammentun
Mit einer oder mehreren Personen eine Gruppe bilden, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen oder eine Aufgabe zu erledigen.
Die Nachbarn haben sich zusammengetan, um ein Straßenfest zu organisieren.

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Mit einer oder mehreren Personen eine Gruppe bilden, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen oder eine Aufgabe zu erledigen.
Die Nachbarn haben sich zusammengetan, um ein Straßenfest zu organisieren.

„Zusammentun“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zusammen-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Wir tun uns für das Projekt zusammen.
Wenn das Verb reflexiv gebraucht wird („sich zusammentun“), bedeutet es, dass Personen eine Gruppe bilden. Ohne „sich“ bedeutet es, dass man Dinge an einem Ort sammelt.
Die Künstler taten sich für eine gemeinsame Ausstellung zusammen.
Wenn Personen eine Gruppe bilden, wird oft die Präposition „mit“ (+ Dativ) verwendet, um die Partner zu nennen. Der Zweck der Gruppe wird häufig mit einer „um ... zu“-Konstruktion ausgedrückt.
Die Firma hat sich mit einem Konkurrenten zusammengetan, um den Markt zu erobern.
„sammeln“ und „zusammentun“ können beide bedeuten, dass Dinge oder Personen zusammenkommen. „sammeln“ ist neutraler und bedeutet, dass man Dinge, Informationen oder auch Personen an einem Ort zusammenbringt. „zusammentun“ klingt aktiver und oft gemeinsamer: Personen tun sich zusammen, wenn sie eine Gruppe bilden und etwas gemeinsam erreichen wollen. Bei Dingen kann „zusammentun“ auch heißen, dass man sie an einen Ort legt oder miteinander mischt. Die Wörter sind verwechselbar, weil beide ein Zusammenkommen ausdrücken. Für geordnetes Zusammentragen sagt man meist „sammeln“, für eine gemeinsame Gruppe oder Aktion eher „sich zusammentun“.

Für den Kurs tun sich drei Teilnehmer zusammen und üben jede Woche gemeinsam.
Vor dem Termin sammelt Nora noch die Fragen aus dem Team.