anbieten
Jemandem etwas zur Verfügung stellen, zum Kauf, zur Nutzung oder zum Verzehr.
Darf ich Ihnen ein Stück Kuchen anbieten?

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Jemandem etwas zur Verfügung stellen, zum Kauf, zur Nutzung oder zum Verzehr.
Darf ich Ihnen ein Stück Kuchen anbieten?

„Anbieten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden. Im Infinitiv steht „zu“ zwischen „an“ und „bieten“.
Er bietet seinen Gästen immer Wein an.
Dieses Verb wird sehr oft mit zwei Objekten verwendet. Die Person, die das Angebot erhält, steht im Dativ, und die angebotene Sache steht im Akkusativ.
Mein Kollege hat mir seine Hilfe angeboten.
Wenn eine Person „sich anbietet“, bedeutet das, dass sie freiwillig ihre Hilfe zur Verfügung stellt. Oft folgt eine Infinitivkonstruktion mit „zu“, die die Tätigkeit beschreibt.
Ein freundlicher Herr bot sich an, meinen schweren Koffer zu tragen.
Wenn eine Situation oder eine Sache „sich anbietet“, bedeutet das, dass sie eine gute Gelegenheit darstellt. Das Subjekt ist hier keine Person, die aktiv hilft, sondern die Gelegenheit selbst.
Da wir schon in der Stadt sind, bietet es sich an, auch gleich einzukaufen.
„führen“ und „anbieten“ können beide bedeuten, dass ein Geschäft bestimmte Waren oder Leistungen hat. „führen“ klingt eher nach dem festen Sortiment: Ein Laden führt eine Marke oder ein Produkt. „anbieten“ betont stärker, dass etwas für Kunden zur Verfügung steht, zum Kauf oder zur Nutzung. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide in Geschäften und bei Dienstleistungen passen. Wenn du sagen willst, was dauerhaft im Sortiment ist, passt „führen“ gut. Wenn du zeigen willst, was Kunden bekommen können, ist „anbieten“ natürlicher.

Sofia bietet den Gästen Kaffee und Kuchen an.
Der Supermarkt führt diese Teesorte nur im Winter.