aufmachen
Etwas öffnen, das geschlossen ist, zum Beispiel eine Tür, ein Fenster, eine Flasche oder einen Brief.
Kannst du bitte das Fenster aufmachen? Es ist sehr stickig hier drin.

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Etwas öffnen, das geschlossen ist, zum Beispiel eine Tür, ein Fenster, eine Flasche oder einen Brief.
Kannst du bitte das Fenster aufmachen? Es ist sehr stickig hier drin.

„Aufmachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Machst du bitte die Tür auf?
In der Bedeutung „öffnen“ wird „aufmachen“ für alltägliche Dinge verwendet: eine Tür aufmachen, ein Fenster aufmachen, eine Flasche aufmachen, einen Brief aufmachen oder ein Geschenk aufmachen.
Er machte das Geschenk neugierig auf.
Im Zusammenhang mit Geschäften, Restaurants oder Praxen bedeutet „aufmachen“ die erstmalige Eröffnung. Es kann mit Objekt („er macht ein Café auf“) oder ohne („ein Café macht auf“) verwendet werden.
Nächste Woche macht hier ein neues Restaurant auf.
Die reflexive Form „sich aufmachen“ bedeutet immer „sich auf den Weg machen“ oder „losgehen“. Das Reflexivpronomen ist hier obligatorisch.
Die Wanderer machten sich schon früh am Morgen auf den Weg.
Die Redewendung „ein Fass aufmachen“ ist umgangssprachlich und bedeutet, großes Aufheben um eine Kleinigkeit zu machen oder ein Thema unnötig zu verkomplizieren.
Wegen des kleinen Kratzers am Auto brauchst du doch kein Fass aufzumachen!
„gründen“ und „aufmachen“ können beide benutzt werden, wenn ein neues Geschäft beginnt. „gründen“ klingt genauer, wenn man eine Firma, Organisation oder Familie neu ins Leben ruft. Dabei geht es oft um den offiziellen oder grundlegenden Anfang. „aufmachen“ passt eher zu einem Laden, einer Praxis oder Filiale, die für Kunden öffnet. Es klingt alltagssprachlicher. Man kann die Wörter verwechseln, weil man ein Geschäft sowohl gründen als auch aufmachen kann. Merksatz: Man gründet die Firma, und man macht den Laden für Kunden auf.

Paul macht im Frühling einen kleinen Laden in der Innenstadt auf.
Nach dem Studium gründet Lena mit zwei Freunden eine kleine Firma.