
aufmachen
Etwas öffnen, das geschlossen ist, zum Beispiel eine Tür, ein Fenster, eine Flasche oder einen Brief.
Kannst du bitte das Fenster aufmachen? Es ist sehr stickig hier drin.
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Etwas öffnen, das geschlossen ist, zum Beispiel eine Tür, ein Fenster, eine Flasche oder einen Brief.
Kannst du bitte das Fenster aufmachen? Es ist sehr stickig hier drin.

Ein neues Geschäft, eine Praxis oder eine Filiale eröffnen und für Kunden zugänglich machen.
Nächsten Monat macht in der Innenstadt ein neuer Buchladen auf.

Sich auf den Weg machen; eine Reise oder einen Weg beginnen.
Wir sollten uns langsam aufmachen, wenn wir den Zug nicht verpassen wollen.

Umgangssprachlich für großes Aufheben um etwas machen; eine Sache unnötig dramatisieren oder komplizieren.
Wegen dieser kleinen Meinungsverschiedenheit müssen wir doch nicht gleich ein Fass aufmachen.
„Aufmachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Machst du bitte die Tür auf?
In der Bedeutung „öffnen“ wird „aufmachen“ für alltägliche Dinge verwendet: eine Tür aufmachen, ein Fenster aufmachen, eine Flasche aufmachen, einen Brief aufmachen oder ein Geschenk aufmachen.
Er machte das Geschenk neugierig auf.
Im Zusammenhang mit Geschäften, Restaurants oder Praxen bedeutet „aufmachen“ die erstmalige Eröffnung. Es kann mit Objekt („er macht ein Café auf“) oder ohne („ein Café macht auf“) verwendet werden.
Nächste Woche macht hier ein neues Restaurant auf.
Die reflexive Form „sich aufmachen“ bedeutet immer „sich auf den Weg machen“ oder „losgehen“. Das Reflexivpronomen ist hier obligatorisch.
Die Wanderer machten sich schon früh am Morgen auf den Weg.
Die Redewendung „ein Fass aufmachen“ ist umgangssprachlich und bedeutet, großes Aufheben um eine Kleinigkeit zu machen oder ein Thema unnötig zu verkomplizieren.
Wegen des kleinen Kratzers am Auto brauchst du doch kein Fass aufzumachen!
Beide Verben können den Start eines neuen Geschäfts, einer Praxis oder einer Filiale bezeichnen. „Eröffnen“ klingt standardsprachlich und hebt den offiziellen erstmaligen Start hervor, während „aufmachen“ umgangssprachlich ist und auch das tägliche Öffnen meinen kann. Verwende „eröffnen“ in formellen Situationen und „aufmachen“ im lockeren Gespräch.

Meine Schwester macht im Mai eine kleine Bäckerei in Berlin auf.
Das Unternehmen eröffnet im Mai eine neue Filiale in Berlin.