losgehen
Sich in Bewegung setzen, um einen Ort zu verlassen; aufbrechen oder starten.
Wir sollten jetzt losgehen, wenn wir den Anfang des Films nicht verpassen wollen.

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Sich in Bewegung setzen, um einen Ort zu verlassen; aufbrechen oder starten.
Wir sollten jetzt losgehen, wenn wir den Anfang des Films nicht verpassen wollen.

„Losgehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „los-“ steht in Hauptsätzen am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Wir gehen in fünf Minuten los.
Die Vorsilbe „los-“ signalisiert oft einen Start, eine Befreiung oder den Beginn einer Aktion. Sie gibt dem Grundverb „gehen“ die Bedeutung des Anfangens oder Aufbrechens.
Sobald das Signal ertönt, können wir losgehen.
Der Ausruf „Jetzt geht's los!“ ist eine sehr häufige Wendung. Er wird benutzt, um den Beginn einer Aktivität, einer Party oder auch eines Problems anzukündigen.
Die Band kommt auf die Bühne. Jetzt geht's los!
In dieser Bedeutung ist das Subjekt des Satzes typischerweise ein Gerät oder eine Waffe, das/die ein plötzliches Geräusch macht. Häufige Subjekte sind „die Alarmanlage“, „der Wecker“, „der Schuss“ oder „die Bombe“.
Als ich die Tür öffnete, ging sofort der Alarm los.
Wenn „losgehen“ einen Angriff beschreibt, steht es immer mit der Präposition „auf“ gefolgt von der Person oder Sache im Akkusativ, die angegriffen wird.
Die beiden Männer sind nach einem Streit aufeinander losgegangen.
Wenn sich etwas unbeabsichtigt löst, ist das Subjekt oft ein Knoten, ein Knopf oder ein Schnürsenkel. Das Verb beschreibt hier ein passives Geschehen, bei dem sich etwas von selbst öffnet.
Binde deine Schuhe neu, ein Schnürsenkel ist schon fast losgegangen.
„beginnen“ und „losgehen“ können beide bedeuten, dass etwas startet. „beginnen“ klingt neutral bis etwas formeller und passt gut zu Kursen, Gesprächen, Terminen oder Arbeiten. „losgehen“ ist alltagssprachlicher und wird oft für Ereignisse benutzt, bei denen man auf den Start wartet, zum Beispiel eine Feier, ein Film oder ein Spiel. In vielen einfachen Situationen kann man beide Wörter verwenden, aber „beginnen“ klingt geplanter und ruhiger, „losgehen“ lebendiger und mündlicher.

Am Wochenende geht das Stadtfest schon am Nachmittag los.
Der Termin beginnt um neun Uhr im Besprechungsraum.