aufbrechen
Sich auf den Weg machen; eine Reise, eine Wanderung oder einen Marsch beginnen.
Wir müssen früh aufbrechen, wenn wir vor Einbruch der Dunkelheit ankommen wollen.

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Sich auf den Weg machen; eine Reise, eine Wanderung oder einen Marsch beginnen.
Wir müssen früh aufbrechen, wenn wir vor Einbruch der Dunkelheit ankommen wollen.

„Aufbrechen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Wir brechen morgen bei Sonnenaufgang auf.
Das Perfekt wird mit „sein“ gebildet, wenn es um Bewegung (eine Reise beginnen) oder eine Zustandsänderung (eine Knospe öffnet sich) geht. Bei einer aktiven Handlung mit Objekt (eine Tür öffnen) wird „haben“ verwendet.
Die Wandergruppe ist schon aufgebrochen.
Steht „aufbrechen“ ohne Objekt, bedeutet es meist „sich auf den Weg machen“. Hat es ein Objekt, bedeutet es oft „gewaltsam öffnen“ (bei konkreten Objekten) oder „verändern“ (bei abstrakten Begriffen).
Die Bergsteiger brechen in einer Stunde auf.
In einer übertragenen, abstrakten Bedeutung wird „aufbrechen“ oft mit Nomen wie „Strukturen“, „Regeln“, „Denkmuster“ oder „Traditionen“ verwendet, um eine Modernisierung oder Auflösung zu beschreiben.
Die neue Chefin will die starren Hierarchien im Unternehmen aufbrechen.
„gehen“ und „aufbrechen“ können beide bedeuten, dass man einen Ort verlässt und sich zu einem Ziel bewegt. „gehen“ ist sehr allgemein und passt in vielen Alltagssituationen: Man geht nach Hause, zur Arbeit oder aus dem Zimmer. „aufbrechen“ klingt gezielter und betont den Anfang eines Weges, einer Reise oder einer längeren Unternehmung. Man benutzt es oft, wenn mehrere Personen losfahren oder loslaufen und ein Plan dahintersteht. Im Alltag ist „gehen“ meistens neutraler, „aufbrechen“ etwas bewusster und oft feierlicher oder organisierter.

Am frühen Morgen brechen wir zu unserer Wanderung auf.
Clara geht nach dem Gespräch zur Bushaltestelle.