bedecken
Etwas über eine Oberfläche legen oder breiten, sodass diese nicht mehr oder nur noch teilweise sichtbar ist.
Im Winter bedeckt eine dicke Schneeschicht die Landschaft.

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Etwas über eine Oberfläche legen oder breiten, sodass diese nicht mehr oder nur noch teilweise sichtbar ist.
Im Winter bedeckt eine dicke Schneeschicht die Landschaft.

„Bedecken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „decken“ verbunden. Sie bewirkt, dass die Handlung auf ein Objekt gerichtet ist.
Sie bedeckte das schlafende Kind mit einer warmen Decke.
Wenn man angeben möchte, womit etwas bedeckt wird, verwendet man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Das Muster lautet: Subjekt bedeckt Akkusativobjekt mit Dativobjekt.
Er bedeckte den Kuchen mit Schokoladenglasur.
Die reflexive Form „sich bedecken“ wird fast ausschließlich für den Himmel verwendet, wenn er sich mit Wolken zuzieht. Das Subjekt ist dabei immer „der Himmel“.
Plötzlich bedeckte sich der Himmel und ein Gewitter zog auf.
In der Bedeutung „ein Thema behandeln“ ist „bedecken“ eher formell und wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet, zum Beispiel in Berichten, Analysen oder wissenschaftlichen Texten.
Die Studie bedeckt ein breites Spektrum an sozialen Fragen.
„behandeln“ und „bedecken“ können beide bei Themen in Texten, Berichten oder Vorträgen vorkommen. „behandeln“ bedeutet, dass man sich mit einem Thema beschäftigt und darüber spricht oder schreibt. „bedecken“ in dieser Bedeutung meint eher, dass ein Bereich inhaltlich abgedeckt oder umfasst wird. Das klingt oft sachlich, zum Beispiel bei Kursen, Berichten oder Plänen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide für Inhalte benutzt werden können. Natürlicher ist oft „ein Thema behandeln“. „einen Bereich bedecken“ passt, wenn man sagen will, dass ein Text oder Kurs genug Inhalt zu diesem Bereich enthält.

Der Kurs bedeckt alle wichtigen Themen für die Prüfung.
Im nächsten Kapitel behandelt das Buch die Geschichte der Stadt.