
zudecken
Jemanden oder sich selbst mit einer Decke, einem Laken oder Ähnlichem bedecken, um Wärme zu spenden oder Geborgenheit zu vermitteln.
Kannst du das Kind bitte zudecken, bevor du das Zimmer verlässt?
Loading your saved state.

Jemanden oder sich selbst mit einer Decke, einem Laken oder Ähnlichem bedecken, um Wärme zu spenden oder Geborgenheit zu vermitteln.
Kannst du das Kind bitte zudecken, bevor du das Zimmer verlässt?

Etwas vollständig mit etwas anderem bedecken, um es zu verbergen, zu schützen oder zu füllen.
Er hat das Loch in der Wand mit einem Bild zugedeckt.
„Zudecken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich decke dich später zu.
Wenn man eine Person mit einer Decke bedeckt, steht diese Person oder das entsprechende Pronomen im Akkusativ. Man kann das Verb auch reflexiv verwenden: „sich zudecken“.
Die Mutter deckt ihr schlafendes Kind zu.
Wenn man etwas verdeckt, folgt oft die Präposition „mit“ und das Material oder der Gegenstand im Dativ. Die Struktur lautet: etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ) zudecken.
Sie hat den Fleck auf dem Teppich mit einem kleinen Tisch zugedeckt.
Beide Wörter können ausdrücken, dass eine Person mit einer Decke Wärme bekommt. „Zudecken“ bezeichnet gewöhnlich das vollständige Einhüllen und ist dafür die neutrale, übliche Wahl, während „decken“ ebenfalls möglich ist, aber weniger neutral und stärker eingeschränkt wirkt. Im Alltag sagt man daher meist „zudecken“.

Die Mutter deckt ihr schlafendes Kind mit einer warmen Decke zu.
Die Mutter deckt ihr schlafendes Kind mit einer leichten Decke.