belästigen
Jemanden stören, ihm lästig fallen oder ihn auf eine unerwünschte Weise ansprechen.
Bitte belästigen Sie mich nicht mit Werbeanrufen.

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Jemanden stören, ihm lästig fallen oder ihn auf eine unerwünschte Weise ansprechen.
Bitte belästigen Sie mich nicht mit Werbeanrufen.

Das Verb „belästigen“ ist mit dem Nomen „die Last“ (Bürde) und dem Adjektiv „lästig“ (nervig) verwandt. Es bedeutet also wörtlich, jemandem zur Last zu fallen.
Seine ständigen Anrufe waren für alle sehr lästig.
Um zu sagen, womit jemand gestört wird, verwendet man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Die gestörte Person steht immer im Akkusativ.
Der Nachbar belästigt uns jeden Abend mit lauter Musik.
Die Bedeutung der sexuellen Belästigung wird oft durch das Adverb „sexuell“ verdeutlicht. Die Kombination „sexuell belästigen“ ist eine feste Wendung im juristischen und sozialen Kontext.
Sie fühlte sich von den anzüglichen Kommentaren sexuell belästigt.
„jemanden zufrieden lassen“ und „belästigen“ stehen in einem klaren Gegensatz. Wenn man jemanden zufrieden lässt, stört man diese Person nicht und lässt sie in Ruhe. Wenn man jemanden belästigt, stört man ihn auf unangenehme oder unerwünschte Weise. „belästigen“ kann im Alltag einfach „lästig stören“ bedeuten, kann aber auch sehr ernst gemeint sein, zum Beispiel bei aufdringlichem oder bedrohlichem Verhalten. Die praktische Orientierung ist: „zufrieden lassen“ heißt Abstand geben, „belästigen“ heißt unerwünscht stören.

Der Mann belästigt die Gäste mit lauten Bemerkungen.
Bitte lass mich heute Abend zufrieden, ich brauche etwas Ruhe.