
begrüßen
Jemanden bei einer Begegnung mit einem Grußwort oder einer Geste willkommen heißen.
Der Portier begrüßte jeden Gast mit einem freundlichen Lächeln.
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Jemanden bei einer Begegnung mit einem Grußwort oder einer Geste willkommen heißen.
Der Portier begrüßte jeden Gast mit einem freundlichen Lächeln.

Eine Entscheidung, Entwicklung oder Maßnahme gutheißen und seine Zustimmung oder Freude darüber ausdrücken.
Ich begrüße es sehr, dass das Unternehmen nun flexiblere Arbeitszeiten anbietet.
„Begrüßen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzstellungen fest mit dem Verb verbunden.
Er begrüßte seine Kollegen am Morgen.
Das Verb „begrüßen“ leitet sich von „der Gruß“ ab. Die Vorsilbe „be-“ macht das Verb transitiv, das heißt, es braucht immer ein Akkusativobjekt, dem der Gruß gilt.
Der Redner begrüßte das Publikum.
Man erkennt die Bedeutung am Objekt: Wenn das Objekt eine Person ist, bedeutet es „willkommen heißen“. Wenn das Objekt eine Sache oder ein Nebensatz ist (z.B. eine Entscheidung, eine Maßnahme), bedeutet es „gutheißen“.
Die Kanzlerin begrüßte den Präsidenten am Flughafen.
Um auszudrücken, dass man eine Handlung oder ein Ereignis gutheißt, wird oft die Struktur „es begrüßen, dass ...“ verwendet. Das „es“ ist hier ein Platzhalter für den folgenden Nebensatz.
Wir begrüßen es, dass die Stadt mehr in den öffentlichen Nahverkehr investiert.
Bei einer positiven Entscheidung können beide Wörter Zustimmung ausdrücken. „Sich freuen“ zeigt vor allem persönliche Freude, während „begrüßen“ meist eine formelle oder sachliche Zustimmung zu einer Entscheidung, Entwicklung oder Maßnahme ausdrückt. Verwende „begrüßen“ besonders in offiziellen Aussagen, auch wenn persönliche Freude möglich ist.

Der Stadtrat begrüßt die Entscheidung für den neuen Spielplatz.
Ich freue mich über die Entscheidung für den neuen Spielplatz.