begrüßen
Jemanden bei einer Begegnung mit einem Grußwort oder einer Geste willkommen heißen.
Der Portier begrüßte jeden Gast mit einem freundlichen Lächeln.

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Jemanden bei einer Begegnung mit einem Grußwort oder einer Geste willkommen heißen.
Der Portier begrüßte jeden Gast mit einem freundlichen Lächeln.

„Begrüßen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzstellungen fest mit dem Verb verbunden.
Er begrüßte seine Kollegen am Morgen.
Das Verb „begrüßen“ leitet sich von „der Gruß“ ab. Die Vorsilbe „be-“ macht das Verb transitiv, das heißt, es braucht immer ein Akkusativobjekt, dem der Gruß gilt.
Der Redner begrüßte das Publikum.
Man erkennt die Bedeutung am Objekt: Wenn das Objekt eine Person ist, bedeutet es „willkommen heißen“. Wenn das Objekt eine Sache oder ein Nebensatz ist (z.B. eine Entscheidung, eine Maßnahme), bedeutet es „gutheißen“.
Die Kanzlerin begrüßte den Präsidenten am Flughafen.
Um auszudrücken, dass man eine Handlung oder ein Ereignis gutheißt, wird oft die Struktur „es begrüßen, dass ...“ verwendet. Das „es“ ist hier ein Platzhalter für den folgenden Nebensatz.
Wir begrüßen es, dass die Stadt mehr in den öffentlichen Nahverkehr investiert.
„jemanden willkommen heißen“ und „begrüßen“ haben beide mit einer freundlichen Reaktion auf eine Person zu tun, die ankommt oder die man trifft. „begrüßen“ ist das normale Wort für einen Gruß, zum Beispiel mit „Hallo“, mit der Hand oder mit einem Lächeln. „jemanden willkommen heißen“ klingt stärker und oft etwas offizieller oder herzlicher. Man benutzt es, wenn man zeigen will, dass eine Person wirklich erwünscht ist, zum Beispiel bei Gästen, neuen Mitarbeitern oder Besuchern. Im Alltag sagt man meistens „begrüßen“; bei einer besonderen Ankunft passt „willkommen heißen“ besser.

Meine Mutter begrüßt meinen Freund immer mit einem freundlichen Lächeln.
Der Direktor hieß die neuen Schüler am ersten Schultag willkommen.