gutheißen
Etwas für gut, richtig oder akzeptabel befinden und seine Zustimmung dazu geben. Es drückt eine positive Bewertung oder Billigung aus.
Ich kann sein unehrliches Verhalten auf keinen Fall gutheißen.

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Etwas für gut, richtig oder akzeptabel befinden und seine Zustimmung dazu geben. Es drückt eine positive Bewertung oder Billigung aus.
Ich kann sein unehrliches Verhalten auf keinen Fall gutheißen.

„Gutheißen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „gut-“. Im Hauptsatz steht „gut“ am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ wird es zu „gutzuhießen“ zusammengeschrieben.
Meine Eltern heißen meine Entscheidung nicht gut.
Das Verb „gutheißen“ benötigt immer ein Akkusativobjekt. Dieses Objekt ist die Sache oder die Handlung, die man akzeptiert oder ablehnt.
Der Lehrer kann das Schwänzen des Unterrichts nicht gutheißen.
Dieses Verb wird sehr häufig in der Verneinung verwendet, um Ablehnung oder Missbilligung auszudrücken. Die Formulierung „etwas nicht gutheißen“ ist eine formelle Art zu sagen, dass man etwas nicht in Ordnung findet.
Ich kann es nicht gutheißen, dass du deine Versprechen nicht hältst.
„verurteilen“ und „gutheißen“ stehen hier in einem klaren Gegensatz. Wenn man etwas verurteilt, lehnt man es stark ab und findet es moralisch falsch. Wenn man etwas gutheißt, findet man es richtig oder akzeptabel und stimmt ihm zu. „verurteilen“ passt also bei deutlicher Kritik, „gutheißen“ bei Zustimmung oder Billigung.

Die Nachbarn haben den neuen Plan für den Innenhof gutgeheißen.
Viele Menschen verurteilen Gewalt gegen Tiere.