
behalten
Etwas im eigenen Besitz lassen und nicht weggeben, verkaufen oder zurückgeben.
Den Rest des Geldes können Sie als Trinkgeld behalten.
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Etwas im eigenen Besitz lassen und nicht weggeben, verkaufen oder zurückgeben.
Den Rest des Geldes können Sie als Trinkgeld behalten.

Sich an etwas erinnern; etwas im Gedächtnis bewahren.
Ich kann mir Telefonnummern einfach nicht behalten.

Eine Information oder ein Geheimnis nicht weitererzählen.
Das ist eine Überraschung, also behalte es bitte für dich.

Einen bestimmten Zustand, eine Eigenschaft oder eine Haltung aufrechterhalten oder bewahren.
Trotz der Hektik hat sie immer die Ruhe behalten.

Sich am Ende als richtig herausstellen, was man vorhergesagt oder behauptet hat.
Sie wollte es nicht zugeben, aber am Ende habe ich doch Recht behalten.
„Behalten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „halten“ verbunden.
Er behielt das Geheimnis für sich.
Das Verb „behalten“ benötigt fast immer ein direktes Objekt im Akkusativ. Man behält immer „etwas“.
Darf ich diesen Stift behalten?
In der Bedeutung „sich erinnern“ wird „behalten“ reflexiv mit einem Dativpronomen verwendet. Die Struktur lautet: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) behalten“.
Ich kann mir neue Vokabeln nur schwer behalten.
Um auszudrücken, dass man ein Geheimnis nicht weitererzählt, verwendet man die feste Wendung „etwas für sich behalten“. Das Reflexivpronomen passt sich dabei an die Person an.
Kannst du das bitte für dich behalten?
Wenn „behalten“ das Aufrechterhalten eines Zustands beschreibt, wird es oft mit abstrakten Nomen kombiniert. Häufige Wendungen sind „die Ruhe bewahren“, „die Nerven behalten“ oder „einen kühlen Kopf behalten“.
Obwohl alle panisch waren, hat sie die Nerven behalten.
Die Wendung „Recht behalten“ bedeutet, dass sich eine frühere Behauptung oder Vermutung als richtig erwiesen hat. Sie beschreibt das Ergebnis über einen längeren Zeitraum.
Ich habe es dir doch gesagt! Am Ende habe ich wieder einmal Recht behalten.
Behalten und sich etwas merken beziehen sich beide auf eine Information im Gedächtnis. Sich etwas merken betont den Vorgang des Einprägens, während behalten eher den erreichten Zustand beschreibt, dass die Information nicht vergessen wird. Verwende merken beim Lernen oder Einprägen und behalten, wenn das Erinnern später wichtig ist.

Nach dem Lernen konnte ich die neue Adresse auch ohne Notiz behalten.
Beim Lernen merke ich mir die neue Adresse, indem ich sie zweimal laut lese.