entmutigen
Jemandem den Mut, die Hoffnung oder die Motivation nehmen, etwas zu tun oder weiterzumachen. Es bewirkt, dass jemand unsicher oder pessimistisch wird.
Lass dich von einem kleinen Rückschlag nicht sofort entmutigen.

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Jemandem den Mut, die Hoffnung oder die Motivation nehmen, etwas zu tun oder weiterzumachen. Es bewirkt, dass jemand unsicher oder pessimistisch wird.
Lass dich von einem kleinen Rückschlag nicht sofort entmutigen.

Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „ent-“ und dem Nomen „Mut“ zusammen. Die Vorsilbe „ent-“ bedeutet hier „wegnehmen“. „Entmutigen“ heißt also wörtlich, jemandem den Mut wegzunehmen.
Die schlechten Nachrichten haben das Team nicht entmutigt.
„Entmutigen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ent-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er entmutigte seine Kinder nie, ihre Träume zu verfolgen.
Eine sehr häufige und nützliche Wendung ist „sich nicht entmutigen lassen“. Sie drückt aus, dass man trotz Schwierigkeiten weitermacht.
Auch wenn es am Anfang schwer ist, solltest du dich nicht entmutigen lassen.
Der Grund für die Entmutigung wird oft mit der Präposition „durch“ und dem Akkusativ eingeleitet. Das Partizip II „entmutigt“ wird auch häufig als Adjektiv verwendet.
Viele Schüler wurden durch die schwere Prüfung entmutigt.
„motivieren“ und „entmutigen“ stehen in einem klaren Gegensatz. „motivieren“ gibt jemandem Antrieb, Mut oder Gründe, etwas zu tun oder weiterzumachen. „entmutigen“ nimmt genau diesen Antrieb weg: Jemand wird unsicher, verliert Hoffnung oder möchte aufgeben. Man kann auch sich selbst motivieren, wenn man innere Energie für eine Aufgabe sucht. „entmutigen“ beschreibt dagegen meist eine negative Wirkung von außen, zum Beispiel durch Kritik, schlechte Ergebnisse oder Probleme.

Die vielen Absagen entmutigten sie zuerst, aber sie suchte weiter nach einer Stelle.
Die guten Noten motivieren Paul, weiter fleißig zu lernen.