nerven
Jemanden durch wiederholtes oder andauerndes Verhalten stören, belästigen oder irritieren.
Hör bitte auf, mit dem Stift zu klicken, das nervt.

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Jemanden durch wiederholtes oder andauerndes Verhalten stören, belästigen oder irritieren.
Hör bitte auf, mit dem Stift zu klicken, das nervt.

Das Verb „nerven“ ist direkt mit dem Nomen „der Nerv“ verbunden. Wenn etwas nervt, wirkt es sich sprichwörtlich auf die Nerven aus.
Deine laute Musik geht mir auf die Nerven.
Wenn eine Person direkt genervt wird, steht diese Person im Akkusativ. Man kann das Verb aber auch ohne Objekt verwenden, um allgemein auszudrücken, dass eine Situation störend ist.
Die ständigen Fragen deines Bruders nerven mich.
In der festen Wendung „jemandem auf die Nerven gehen“ steht die Person, die genervt ist, immer im Dativ. Die Struktur ist nicht veränderbar.
Mit seinem unhöflichen Verhalten geht er allen auf die Nerven.
Diese Bedeutung wird ausschließlich in der medizinischen oder biologischen Fachsprache verwendet. Im Alltag beschreibt „nerven“ immer das Gefühl des Gestörtseins.
Der Trigeminusnerv nervt große Teile des Gesichts.
„stören“ und „nerven“ können beide bedeuten, dass etwas unangenehm ist oder jemanden irritiert. „stören“ ist neutraler und passt gut, wenn jemand bei der Arbeit, beim Schlafen oder beim Sprechen unterbrochen wird. Es kann auch einfach heißen, dass etwas nicht passt oder unangenehm auffällt. „nerven“ ist umgangssprachlicher und stärker persönlich. Es sagt oft, dass etwas oder jemand wiederholt lästig ist und man langsam genervt reagiert. In höflichen Situationen ist „stören“ meist besser. Unter Freunden klingt „nerven“ sehr natürlich.

Frau Becker nervt es, wenn das Telefon im Büro ständig klingelt.
Die laute Musik stört mich beim Lernen.