
stören
Jemanden bei einer Tätigkeit, in seiner Ruhe oder Konzentration unterbrechen oder behindern.
Bitte stör mich nicht, ich muss diese E-Mail noch fertig schreiben.
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Jemanden bei einer Tätigkeit, in seiner Ruhe oder Konzentration unterbrechen oder behindern.
Bitte stör mich nicht, ich muss diese E-Mail noch fertig schreiben.

Ein unangenehmes Gefühl oder Ärgernis bei jemandem verursachen; als lästig oder unpassend empfunden werden.
Stört es dich, wenn ich das Fenster öffne?

Die Funktion eines technischen Geräts oder den Empfang eines Signals, zum Beispiel von Radio oder WLAN, beeinträchtigen.
Das Gewitter stört den Fernsehempfang.
Das Verb „stören“ wird immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Man fragt: Wen oder was stört etwas? Zum Beispiel: „Der Lärm stört mich.“ (nicht: mir).
Die laute Musik stört die Nachbarn.
Wenn man ausdrücken möchte, bei welcher Aktivität jemand gestört wird, benutzt man die Präposition „bei“ gefolgt vom Dativ.
Bitte stör mich nicht beim Lesen.
Die Formulierung „Stört es Sie/dich, wenn ...?“ ist eine sehr gebräuchliche und höfliche Art zu fragen, ob etwas für eine andere Person in Ordnung ist.
Stört es dich, wenn ich kurz lüfte?
Stören und nerven können ausdrücken, dass etwas lästig ist. Stören ist neutraler und passt auch bei einer einzelnen unpassenden Handlung. Nerven ist umgangssprachlicher und betont meist die Irritation durch ein wiederholtes oder andauerndes Verhalten.

Das einmalige laute Tippen meines Kollegen stört mich während der Besprechung.
Das ständige laute Tippen meines Kollegen nervt mich während der Besprechung.