stören
Jemanden bei einer Tätigkeit, in seiner Ruhe oder Konzentration unterbrechen oder behindern.
Bitte stör mich nicht, ich muss diese E-Mail noch fertig schreiben.

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Jemanden bei einer Tätigkeit, in seiner Ruhe oder Konzentration unterbrechen oder behindern.
Bitte stör mich nicht, ich muss diese E-Mail noch fertig schreiben.

Das Verb „stören“ wird immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Man fragt: Wen oder was stört etwas? Zum Beispiel: „Der Lärm stört mich.“ (nicht: mir).
Die laute Musik stört die Nachbarn.
Wenn man ausdrücken möchte, bei welcher Aktivität jemand gestört wird, benutzt man die Präposition „bei“ gefolgt vom Dativ.
Bitte stör mich nicht beim Lesen.
Die Formulierung „Stört es Sie/dich, wenn ...?“ ist eine sehr gebräuchliche und höfliche Art zu fragen, ob etwas für eine andere Person in Ordnung ist.
Stört es dich, wenn ich kurz lüfte?
„jemanden in Ruhe lassen“ und „stören“ sind Gegensätze. Wenn man jemanden in Ruhe lässt, unterbricht man ihn nicht und lässt ihm Zeit oder Ruhe. Wenn man jemanden stört, unterbricht man ihn bei einer Tätigkeit oder nimmt ihm die Konzentration. „in Ruhe lassen“ passt besonders, wenn jemand allein sein, schlafen oder arbeiten möchte. „stören“ passt, wenn eine Person, ein Geräusch oder ein Verhalten dabei hinderlich ist.

Der Lehrer stört die Klasse nicht, weil sie gerade leise an der Aufgabe arbeitet.
Nach dem langen Tag lässt sie ihren Bruder in Ruhe.