
austeilen
Etwas an eine Gruppe von Personen verteilen, sodass jeder einen Teil bekommt.
Der Lehrer teilte die Arbeitsblätter an die Schüler aus.
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Etwas an eine Gruppe von Personen verteilen, sodass jeder einen Teil bekommt.
Der Lehrer teilte die Arbeitsblätter an die Schüler aus.

Kritik, Beleidigungen oder auch Schläge an andere richten oder verteilen.
Im Streit konnte er gut austeilen, aber schlecht einstecken.
„Austeilen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Die Freiwilligen teilen das Essen aus.
Die Sache, die verteilt wird, steht im Akkusativ. Die Personen, die etwas bekommen, werden oft mit der Präposition „an“ + Akkusativ angeschlossen.
Die Lehrerin teilt die Zeugnisse an die Schüler aus.
In der wörtlichen Bedeutung wird „austeilen“ oft mit Dingen kombiniert, die man an eine Gruppe verteilt. Typisch sind: „Getränke austeilen“, „Karten austeilen“ oder „Werbung austeilen“.
Vor dem Spiel teilte der Trainer die Trikots aus.
In der figurativen Bedeutung ist die Wendung „austeilen, aber nicht einstecken können“ sehr verbreitet. Sie beschreibt eine Person, die andere gern kritisiert, aber selbst keine Kritik verträgt.
Mein Kollege kritisiert ständig alle, aber wehe, man sagt etwas zu ihm. Er kann gut austeilen, aber nicht einstecken.
Verteilen und austeilen können beide das Geben an mehrere Personen bezeichnen. Austeilen betont meist die direkte Übergabe an die Einzelnen, sodass jeder etwas erhält; verteilen ist breiter und kann auch die allgemeine Zuweisung an Personen oder Gruppen meinen.

Die Lehrerin teilt jedem Schüler ein Arbeitsblatt aus.
Die Lehrerin verteilt die Arbeitsblätter an die einzelnen Gruppen.