bestrafen
Jemandem für ein Vergehen, ein Verbrechen oder ein Fehlverhalten eine Strafe auferlegen.
Der Richter wird den Angeklagten für den Diebstahl bestrafen.

Loading your saved state.
Jemandem für ein Vergehen, ein Verbrechen oder ein Fehlverhalten eine Strafe auferlegen.
Der Richter wird den Angeklagten für den Diebstahl bestrafen.

Das Verb „bestrafen“ ist untrennbar und leitet sich direkt vom Nomen „die Strafe“ ab. Die Vorsilbe „be-“ und die Endung „-en“ formen das Nomen zu einem Verb.
Für dieses Vergehen droht eine hohe Strafe.
Die Struktur ist fast immer: Jemand (Subjekt) bestraft jemanden (Akkusativobjekt) für etwas (Präpositionalobjekt mit „für“ + Akkusativ). Die Präposition „für“ gibt den Grund der Strafe an.
Die Eltern bestraften ihren Sohn für die schlechte Note.
Diese Bedeutung wird meist passivisch mit „sein“ verwendet: „mit etwas bestraft sein“. Es drückt aus, dass man unter einer sehr unglücklichen Situation leidet, als wäre es eine Strafe des Schicksals.
Mit so einem lauten Nachbarn ist man wirklich bestraft.
„verurteilen“ und „bestrafen“ haben beide mit einer Strafe zu tun. „verurteilen“ benutzt man vor allem bei einem Gericht: Eine Person wird offiziell schuldig gesprochen und bekommt eine Strafe. „bestrafen“ ist allgemeiner. Eltern, Lehrer, Chefs oder auch der Staat können jemanden bestrafen. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil nach einer Verurteilung oft eine Bestrafung folgt. Der Unterschied ist: „verurteilen“ ist das gerichtliche Urteil, „bestrafen“ ist das Geben oder Durchsetzen einer Strafe.

Heute bestraft der Trainer die Spieler nicht, sondern spricht ruhig mit ihnen.
Nach dem Prozess verurteilt die Richterin den Mann zu einer Geldstrafe.